Nach dem Rausch

Ein zarter Hauch und ein letzter harter Stoß. Kein Laut und dann nichts. Fast schon leer ist dieser Raum und doch von so viel Wärme noch erfüllt. Ihre Finger gleiten sacht über den Haaransatz in meinem Nacken und ich spüre sie noch deutlich in mir. Ich sehe sie nicht und brauche es auch nicht. Dann ein kleiner Kuss zum Abschluss, der die Überbleibsel der Erregung kaum halten kann. Langsam öffne ich die Augen. Aufstehen und dann gehen – sie aber nicht zu verlassen. Das sind meine schläfrigen Gedanken. Dunkel um uns herum und ein paar Sterne die vom Fensterspalt her blitzen. Daneben das furchtlose Aufglimmen einer Zigarette, das die Sterne verblassen lässt.

Ihr Antlitz wird dabei fast, wie pulsierend, im rotgelben Licht sichtbar und weiche Rauchfahnen umspielen ihren Körper. Jeder kleine Schritt bringt mich jetzt näher zu ihr, dort, wo sie wartet und vergessen in den Himmel schaut. Fast bin ich da und sie zum Greifen nah. Doch es bleibt nur der schattenhafte Umriss von ihr bei mir. Wo ist sie?

Ein kalter Tropfen weit von oben benetzt nun meine Brust. Die Sterne sind verschwunden und der Regen fällt schwer. Ich vermisse sie so sehr! Aus der Dunkelheit heraus doch ein Ruf, der mein Herz, aber nicht mein Ohr erreicht. Endlich kann ich wieder bei ihr sein und wir uns teilen. Lass diesen Moment unendlich währen. Lass uns ewig lieben.

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Die Lust im Sommerloch

Harry Hautumm|Pixelio.de

Harry Hautumm | Pixelio.de

Erst die tagelang anhaltenden Hitzewellen und dann immer wieder teils heftige Unwetter in Begleitung von Starkregen, Hagel, Sturmböen und sogar Tornados. So präsentierte sich der Sommer 2010 bisher. Der stetige, teils extreme Wechsel des Witterungscharakters schlug dabei dem einen oder anderen mit Sicherheit auf’s Gemüt und sorgte nicht nur bei geplanten Freizeit- aktivitäten für Unlust.

Wenn schon in der eigenen (Altbau-)Wohnung die Wände bei über 30 °C zu schwitzen anfangen, sind Gedanken an heißen Sex doch eher überflüssig – gerade weil es ja dann noch wärmer wird, oder? All der Schweiß und die aneinander klebenden, erregten Leiber.

Zum Glück sollte der Mensch ja anpassungsfähig sein und ein kluger Kopf verlagert das Liebesnest dann in die Nähe eines Fensters, erzeugt effektiven Durchzug oder schläft einfach nackt. Doch diese Strapazen haben wir höchstwahrscheinlich hinter uns und werden momentan von einem ersten herbstlichen Hauch begrüßt.

Perfekt dafür geschaffen, sich wunderbar unter die Bettdecke, gerade an einem Sonntagnachmittag, zu verkriechen, nicht wahr?! Da ist dann die Lust aus dem Sommerloch schnell wieder verschwunden und kann sich in gewohnten, angenehmen Bereichen ausleben. Also, genau das tun ;)!

Damit ist Nightbloom ebenfalls aus dem langen Sommerloch zurückgekehrt. Wir freuen uns auf die nächste Zeit und all das, was kommen mag. Heiße, herbstliche Grüße aus der Fächerstadt Karlsruhe.

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Tenga Eggs – MasturbierEi

Wer kommt schon bei Frühstückseiern auf frivole Gedanken?! Was kann schon so heiß an einem unschuldigen Ei sein? Die weiße, reine Schale, wird mit der scharfen Schneide geknackt und das goldgelbe Innere sacht, bisweilen unfreiwillig, zu Tage gelassen. Langsam, quellend und sich seinen Weg abwärtssuchend, rinnt das Eigelb in die Tiefe. Der Morgen kann beginnen. Und was bleibt?

Zumindest ein Gefühl der Unlust, wenn man dieses Ei jetzt nicht haben, geschweige denn essen kann und es einem nicht das gibt, was man will. Vielleicht ist es gerade diese alltägliche Situation, die doch so fern von jeglicher Erotik scheint, welche diesen Mann 2006 zu einem der erfolgreichsten Feldzüge innerhalb der Erotik-Industrie führte.

Harte Schale, weicher Kern eben. Wer weiß, ob diese Phrase auf den Erfinder Mr. Matsumoto zutreffen könnte, doch umso mehr tut sie es auf das, was er (neu) erfunden hat. Einfach und genial. Das Vorbild liefert die Natur, die design-technische Umsetzung ein findiger Japaner und schon haben wir ein Produkt, welches nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch einer Sache dienen kann, welche wir zunächst überhaupt nicht vermuten würden. Das zeichnet die Tenga-Eggs in hohem Maße aus und erfreut den um Diskretion bedachten Kunden.

Die Vorzüge im Umgang mit den Tenga-Eiern sind schnell erkannt:

Sie passen nahezu überall herein. Lassen sich leicht transportieren und nach der Benutzung braucht man sie nur umzustülpen und auszuwaschen!

Jetzt stellt sich natürlich die Frage:

Welchen Vorteil hat dieser sogenannte Onacup (Onasim Cup – Orgasmusbecher) gegenüber der herkömmlichen Masturbationsmethode unserer männlichen Mitbürger?

Die Tenga Eggs gibt es mittlerweile in mindestens 10 verschiedenen Ausführungen, die über ein jeweils ganz eigenes Innenleben verfügen und somit unterschiedlichen Reiz auf das beste Stück des Anwenders ausüben. Hier kann sich jeder das aussuchen, was ihm und seinem besten Freund am besten gefällt. Sicher, die Hand muss man trotzdem noch anlegen, aber ein Gefühl davon zu bekommen, vielleicht doch einer Frau – sei es auch nur in Gedanken – näher zu kommen, ist einfach der große Reiz dieses Produktes.

Am besten probiert ihr die kleinen Freudenspender spontan aus – alleine oder mit einem/r PartnerIn. Zum Glück sind die Tenga Eggs derzeit schon in ein paar deutschen Erotik-Shops zu haben, wo sie zuvor nur aus dem Ausland bestellbar waren! Wer dann noch nicht genug davon hat, mit seinen Eiern zu spielen, sollte auch unbedingt einen Blick auf die Onecups (Deepthroat-Nachahmung) und die Flip Holes (Echt-Sex-Imitation) von Tenga werfen und sich von japanischer Masturbationsphilosophie überzeugen lassen.

Übrigens hat ein gewisser Masanoba Sato, der den derzeitigen Dauer-Mastubier-Rekord (9h 58 min) beim Masturbate-a-thon hält, die Tenga-Produkte als Trainingshilfen genutzt – mit Erfolg, wie man sieht. Das sollte man auf jeden Fall als einen Anreiz für die Verbesserung der eigenen Standfestigkeit sehen, was langfristig ja auch dem Spass zu Zweit entgegen kommt!

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Tödlicher Orgasmus?

Als mir der Link heute Mittag zugeschickt wurde, musste ich zunächst etwas ungläubig schmunzeln. Hatte man von solchen Fällen doch eher aus höheren Alterssektionen gehört, von denen man sich selbst noch weit entfernt sieht. Aber weit gefehlt! Es könnte jeden von uns treffen – theoretisch. Das geschieht natürlich nur unter gewissen Umständen und äußert sich tragisch in folgendem Vorfall.

Der traurige (Zu)Fall ereignete sich Ende letzten Jahres in Cirencester, Großbritannien, etwa 50 km westlich von Oxford gelegen. Das Kindermädchen Nichola Paginton wurde hüftabwärts nackt in ihrem Bett zu Hause von einer besorgten Nachbarin aufgefunden, die sie durch das Schlafzimmerfenster entdeckte. Die Beamten fanden die junge 30-jährige Frau anschließend tot auf dem Bett liegend mit ihrem Laptop im Schoß, der noch die vermeintliche Todesursache anzeigte. Neben ihr wurde ebenfalls ein Vibrator gefunden. [weiterlesen…]

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Das Mädchen von nebenan

© Bernd Sterzl/ Pixelio.de

Eigentlich liegt es ja auf der Hand: Menschen, die uns näher stehen (könnten), sind viel besser als Akteure für die heißen Porno-Streifen geeignet! Nicht dieser hollywoodhafte Pornocharakter, der sich in exzellent inszenierter Kamera- und Darstellerarbeit äußert. Schauspielerische Glanzleistungen wird man aber wohl auch aus der Schaumfabrik des Silikonvalley selten zu sehen bekommen. Dafür stehen andere Aspekte viel zu sehr im Vordergrund. Sind wir doch mal ehrlich, oder zumindest bin ich es: Mir sagen die Filmchen à la ‚Mädchen von nebenan‘ immer mehr zu als die plastischen und teils grobschlächtigen Standard-Pornos. [weiterlesen…]

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Wie Frau bei der WM nicht zu kurz kommt!

Mit dem Eröffnungsspiel der WM 2010 zwischen Gastgeber Südafrika und Mexiko und begann wiederum eine Zeit euphorischer Fussballbegeisterung, die in folgender Zeit intensiv beim Public Viewing oder vor der heimischen Glotze ausgelebt wird. Die fussballbegeisterte Männerwelt ist dann natürlich erneut vollends in ihrem runden Element und, mal von der steigende Zahl weiblicher Anhänger abgesehen, kommt Frau doch in der Summe der Spielzeit zu oft zu kurz, oder?! Bevor ihr aber eurem Partner gleich die Rote Karte zeigt, weil er eure Anwesenheit mit geistiger Abwesenheit straft oder während des laufenden Spiels mit euren Brüsten einen Einwurf versucht, hier die Top-Five der „Wie Frau bei der WM nicht zu kurz kommt„: [weiterlesen…]

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Kreativer Jugendschutz II

Schon in der Vergangenheit glänzte Beate Uhse TV mit ausgeklügeltem Jugendschutz-Management. Sehr bewusst und kunstvoll wurde mit dem „Beate Uhse Child Lock“ Video auf die Notwendigkeit verwiesen, dass erotische bzw. pornografische Inhalte für Kinder oder Jugendliche „verschleiert“ oder erschwert zugänglich gemacht werden müssen. Dabei wird, wie auch in ihrem folgendem Werk „Children’s Book“, zu Deutsch „Kinderbuch“, wiederum der Wahrnehmungsunterschied zwischen kindlicher Welt und erfahrener, wohl vielmehr verdorbener, Sichtweise der Erwachsenen thematisiert. Was für die Kleinen eine bunte Erlebniswelt darstellt, ist in unseren Augen oftmals mehr als es nur scheint. Wir sollten deshalb viel daran setzen, ihnen diese eine Sichtweise so zu bewahren, dass sie später ihren Augen auf jeden Fall trauen können!

All Rights to Beate Uhse TV / Kempertrautmann Germany | © Michael Götz, Johannes Lhoest

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Kreativer Jugendschutz I

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Sex and the City 2 – Mann überlebte

Sie können nicht nur lästern und sexeln, sondern auch singen!

Gleich vorweg ein Geständnis an alle weiblichen Leser oder Leserinnen, ich habe SATC nur zufällig und auch nur ganz kurz beim Vorbei- zappen gesehen. Ich erinnere mich nicht wirklich an einen komplexen Handlungsstrang oder ein bestimmtes Persönlichkeitsprofil.

Leider? Nun ja, gehört habe ich schon davon, aber mir das antun wollte ich nun gerade nicht. Nicht diese typische Frauensitcom, die nur mit Sex und Luxusklamotte geißelte und jeden guten männlichen Geschmack in weiblicher Extase untergehen ließ. So schlimm war es allerdings auch nicht.

Über zwei Stunden plus eingeschobener Filmpause, die ich als Kinogänger so noch nie erlebt hatte, konnte ich diesen Film mit meiner Freundin genießen und wie paradox, von Genuß, wie ihr merken werdet, ist wohl kaum die Rede. Es war mehr ein Erleben einer anderen, weiblicheren Sichtweise, eines Frau-Seins in der Perspektive des emanzipierten 21. Jahrhunderts zwischen selbstbestimmtem Sex und frigider Traditionseinhaltung. Fast schon wie in Trance gleitete dann der Film an mir vorbei und war gar nicht so langweilig, wie erhofft! [weiterlesen…]

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Nacktradeln für den Regenwald II

Schon fast traditionsgemäß, berichten wir wie auch im vergangenen Jahr 2009, vom (halb-)globalen World Naked Bike Ride Event, welches am oder um den 12. Juni 2010 für die nördliche Hemisphäre stattfindet. Das Motto „Bare as you dare“ ist selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder das Leitmotiv der radelnden Nackten bzw. leicht bekleideten Teilnehmer, die sich nicht nur für mehr Körperbewusstsein, sondern gleichwohl auch einen aktiven Umweltgedanken einsetzen! Das das Radfahren eine saubere Sache ist, muss man wohl Keinem näher erläutern. Immerhin geht es ja auch hierbei darum für eine gute Sache entsprechend Aufmerksamkeit zu erregen. Und das hat ja mit Nudismus bei vielen anderen Vorhaben auch schon gut funktioniert und die erwartete Beachtung erreicht. Hoffen wir mal, dass dieses eher unbekannte Event und seine Botschaft zumindest durch uns auch in Deutschland verbreitet werden kann. Allemal harmloser als der Masturbate-a-thon ist der WNBR doch wohl schon, oder 😉 ?! [weiterlesen…]

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Masturbate-a-thon 2010

Masturbierfreunde aller Länder vereinigt Euch!!!
12. Masturbate-a-thon 2010 San Francisco
30.05.2010

Endlich ist es wieder soweit und der alljährliche Masturbate-a-thon findet erneut statt. Schauplatz, und das im wahrsten Sinne des Wortes, ist wiederum das Center for Sex and Culture in San Francisco. Alle Masturbier- begeisterten (oder die, die es noch werden wollen), Voyeure oder einfach nur „Interessierte“ können gerne vorbeischauen. Ok zugegeben, San Francisco liegt ein paar tausend Kilometer von Deutschland entfernt und „nur“ dorthin fahren, um zu masturbieren oder anderen dabei zuzuschauen, wäre wohl etwas zu viel des Guten?! Kein Sorge, denn ihr könnt selbstverständlich auch von zu Hause aus teilnehmen ;). Wie das geht, fragt ihr euch?

Nicht anders als ihr es wohl bisher gewohnt seid. Mit einer Ausnahme, dass ihr eine Strichliste (gibt es als Download) führen und dann pro erreichtem Orgasmus spenden könnt. Ganz so wie ihr möchtet. Das Geld des „Ablasshandels“ geht dann direkt an das Center for Sex and Culture in San Francisco und wird zum Beispiel für gemeinnützige Projekt im Rahmen sexueller Aufklärung von Jugendlichen verwendet!

Derzeit wird die Homepage des Center for Sex and Culture noch umgestaltet und der Ablaufplan steht beispielsweise noch aus! Mit folgendem kleinen Vid zum Masturbate-a-thon von 2007 könnt ihr euch trotzdem ein interessantes Bild zu dem Event machen: [weiterlesen…]

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