Sinnliche Begleitung II

Gesäter Samen der Lust und Abstand halten von der leichten Beute rollen in Schüben immer wieder aufeinander in meinem Kopf. Mein Herz pocht und die Sehnsucht wächst. So etwas macht doch keiner! – Warum sollte man sich nicht einmal eine sexy Begleitung organisieren? – Für so etwas Geld zum Fenster rausschmeißen, wo ich es doch viel billiger haben könnte! – Eine Frau, die sich mir hingibt und mir ein paar Stunden im gegenseitigen Einvernehmen versüsst, kann doch nicht so verkehrt sein, oder?!

Ja, kann denn das Ganze nun so verkehrt sein und was bedeutet eigentlich ‚Escort‘ ?

Der Begriff Escort steht für ‚begleiten‘ oder ’sicher geleihten‘ und bezeichnet im Allgemeinen die bezahlte Inanspruchnahme der Gesellschaft einer anderen Person. Im gleichen Atemzug könnte man auch sagen, dass den Escort ein weniger subtiler, negativer Hauch wie ihn die Prostitution begleitet, umgibt – sozusagen gesellschaftsfähiger und politisch korrekter in seiner Erscheinung. Die Historie des Escort-Service ist eng mit der der Prostitution verknüpft und exakte Abgrenzungen schwer auszumachen. Hier nimmt man besser einen progressiven Charakter an, also betrachtet es weitläufig als Entwicklung aus sich heraus.

Escortservice gab es und gibt es dort, wo das zumeist von Straßenprostitution geprägte soziale Milieu den Frauen eine Chance bietet, ihrem Beruf sicherer nachzugehen. Das war in der Antike so und ist auch heute noch dort zu finden, wo das älteste Gewerbe der Welt einen Ausweg aus gesellschaftlichen Beschränkungen und möglichen Bestrafungen finden musste. In Deutschland existiert derzeit ein Prostitutionsgesetz, das „die Prostitution als Dienstleistung regelt, um die rechtliche und soziale Situation von Prostituierten zu verbessern“ (Wikipedia.de). Unterstützt werden die Gleichstellungsbemühungen u. a. vom KOK e. V. als nicht sogenannte unabhängige Organisation.

Den Damen wird eine gute Möglichkeit geboten, wie es zum Beispiel durch den Escortservice Berlin erfolgt, als Model in einer Escortagentur tätig zu werden. Man kann es sich demnach auch wie eine Modelagentur vorstellen: Ein Anruf genügt und eine nette Abendbegleitung kann gebucht werden. Das das Ganze natürlich seinen Preis hat, versteht sich von selbst. Laut Wiki bewegen sich die Preise zwischen 200 und 1.500 Dollar am Beispiel von New Yorker Escortdamen, wobei es hier natürlich Unterschiede geben kann (Attraktivität, Beliebtheit, Intimitätsgefühl).

Die Aufteilung des Honorars stellt sich in diesesm Fall so dar: 50 Prozent für die Dame, 40 Prozent für die Agentur und 10 Prozent für den Vermittler. In Deutschland ist die Preislatte wohl nicht weniger tief angesiedelt und dürfte sich im Schnitt bei 100 Euro bewegen. Hier wäre es einmal interessant zu erfahren, wie genau die Vergütung der Damen per Arbeitsvertrag (und dieser generell an sich) geregelt ist. Ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung ist damit getan!

Kritische Betrachtung

Auf der anderen Seite liegt für den Kunden der größte Vorteil darin, dass er bequem von zu Hause aus seine Wahl treffen kann und sich nicht schamvoll geduckt in die Müller-Lieschen-Gasse begeben muss. Das Internet wird selbstverständlich gerne von den Agenturen als Plattform in Anspruch genommen. Alternativ zu den zahlreichen Websites gibt es z. B. die Möglichkeit, via Escortcharts.de sich über eine Top-Liste die besten Escortservices herauszupicken. Escort in Berlin ist ebenfalls sehr gefragt und unter den besten 35 vertreten. Der positive Zuspruch resultiert aus entsprechend hohen Hit-Zahlen (leider ist die Liste aktuell unvollständig bzw. nicht aktualisiert, weshalb die genaue Platzierung nicht ersichtlich ist).

Wie oben schon angesprochen, bietet die sinnliche Begleitung viel Reibungsfläche für kritische Äußerungen. Nicht nur hierzulande, sondern auch in anderen Ländern wird vor allem die fadenscheinige Legalität der Escortservices kritisiert, da die per se illegale Handlung nur unter dem Deckmantel der gegenseitigen Einvernehmlichkeit gehandelt wird – wenn sie nicht generell schon per Gesetz verboten sind. Eigentlich sollten sich die betroffenen Länder lieber um sinnvolle Prostitutionsgesetze kümmern und den Frauen (ebenso wie Männern) eine rechtssichere, gleichgestellte Beschäftigung bieten und im selben Augenblick dem potenziellen Menschenhandel einen Strich durch die Rechnung machen. Leider geht diese schlimme Tatsache damit immernoch allzu oft Hand in Hand.

Ohne zynisch zu wirken: Ob es nun manche als Prostitution unter einem einvernehmlichen Schleier oder als legitime Alternative zum herkömmlichen Gewerbe sehen, es ist für sowohl für den Escort als auch den Kunden ein vorteilhafter Kompromiss und im Endeffekt hoffentlich für beide zufriedenstellend!

Prostitution in aller Welt

Prostitution in aller Welt II

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Boutique Bizarre

Reeperbahn | © Nightbloom.de

Moin, moin! Vorherige Woche Mittwoch ging es via Bahn von der Heimat aus Richtung Hamburg. Eigentlich hatte ich geplant via Mitfahrgelegenheit in die Metropole des Nordens zu reisen. Leider gab es zuvor eine Absage und ich konnte auf die Schnelle keine Alternative finden. Nach etwas mehr als 1h Fahrt stieg ich am Hauptbahnhof aus.

Dort angekommen ging es auf einen Abstecher in das Block House mit meiner Freundin und deren Schwester. Anschließend fuhren wir zu ihrer Freundin, die mit einem Mops in einer schön eingerichteten Hamburger Altbauwohnung lebt. Einen munteren Schnack und Cappuccino später brachen wir wieder auf.

Bereits zuvor spielten wir mit dem Gedanken die Reeperbahn zu besuchen. Besser gesagt, einen hiesigen Erotikshop zu besuchen. Gesagt, getan, ging es mit der U3 Richtung Millerntorplatz zur Reeperbahn. Die Boutique Bizarre war unser Ziel und der Name hat sich spätestens im Untergeschoss selbst bestätigt. Im EG erschien das Interieur soweit unscheinbar, wie es ein Erotikshop sein kann. Dildos, Vibratoren, We-Vibe II und Plugs, sowie DVD’s und Magazine machten hier in rauen Mengen und gut sortiert ihre Aufwartung. Photographieren ist leider innerhalb des Shops verboten, da man hier sehr auf Diskretion bedacht ist.Mehr als Schmunzeln ist also nicht drin gewesen.

Beim Betreten des UG wandelt man auf einem Pfad, der in einem hell erleuchteten, verzweigtem Kellergewölbe mit Scat Porn endet. Definitiv nichts für zartbesaitete Gemüter! Dominiert wird das Gewölbe aber von einem interessanten SM-Bereich mit zahlreichen Masken, Outfits und entsprechendem Zubehör. Für Schuhliebhaber ist ebenfalls gesorgt. Zum Abschluss fielen uns noch die rechts vom Eingang aus platzierten Überraschungs-Geschenke für Sie und Ihn auf. 18 Euro hat uns der Spass gekostet! Ob es sich gelohnt hat? Nun, überzeugt euch am besten selbst ;)!

Egal, ob man es nun auf Fetisch- oder Standardartikel abgesehen hat, für jeden ist etwas dabei und ein Besuch lohnt sich! Wenn beim nächsten Mal etwas mehr Zeit ist, werden wir uns etwas weiträumiger umsehen und weitere Eindrücke sammeln.

Keine Eier zu Ostern

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Fleshligths – Masturbatoren im Fokus

Beginnen wir das Jahr 2012 doch gleich mit einem weiteren Atikel zu den immer beliebter werdenden Fleshlights. Im letzten Jahr haben wir euch mit einem ersten Gastartikel zu den Fleshlights bereits einen Vorgeschmack auf dieses interessante Toy gegeben. Danke nochmals an dieser Stelle an unseren freiwilligen Autor! Dringen wir nun erneut etwas tiefer in die Fleshlights ein … ;).

Kurzbeschreibung

Bereits 1998 erfand Steve Shubin dieses „Gerät für diskreten Samenauffang“. Charakteristisch ist wohl die Form einer übergroßen, schwarzen Taschenlampen mit folgenden Maßen: 37 x 20 x 9 cm bei einem Gewicht von ca 900g. Der Lampenkopf, hinter dem sich der eigentliche Inhalt verbirgt, und das Ende sind jeweils aufschraubbar. Es gibt 3 verschiedene originale Aufsätze, als da wären Pink Lady, Pink Butt, Pink Mouth und Pink Stealth.

Im Inneren des Fleshlight verbirgt sich ein Kanal, der je nach Wahl, einer speziellen Textur entspricht. Beispielsweise kann auf eine geringere Kanalenge, Riffelung oder Spiralwandung zurückgegriffen werden. Laut Wiki besteht das Innere aus einer Kombination phthalatfreier, medizinischer und Lebensmittel-Polymerbasis, dem sogenannten „Real Feel Superskin®“. Auf Plastik, Latex oder Silikon habe man dabei verzichtet. Das Patent spricht demhingegen von einem elastomeren Gel.

Anwendung

– Aufschrauben und Entfernen der Plastikhülle
– Entfernen des inneren Plastikkerns (vor 1. Gebrauch zur Formwahrung enthalten)
– Aufwärmen des Fleshlight-Körpers (keine Mikrowelle verwenden!) für 15 – 20 min im Warmwasserbad
– Je nach Bedarf Zugabe von Gleitmittel in die Vaginalöffnung

– Nach Gebrauch Entfernen der oberen und unteren Kappe und mit warmem Wasser durchspülen
– Evtl. wenig Isopropylen-Alkohol zur intensiveren Reinigung verwenden (niemals Seife!)
– An den Enden offen, gut durchlüftet trocknen lassen
– Abschließend Stärkemehl oder dem Fleshlight Talkum pudern

Gestaltungsmöglichkeiten

Praktisch bei den Fleshlights ist, dass man sich seine eigene Liebeslampe zusammenbauen kann. Das Ganze könnte ihr z. B. in drei Schritten und via fleshlight-international.eu durchführen. Zuerst wählt ihr die Farbe des Gehäuses (Standard-Schwarz, Transparent oder Silber). Im zweiten Schritt sucht ihr euch einen Aufsatz aus: Lady = Vaginalöffnung; Butt = Poöffnung; Mouth = Mundöffnung, die im original erhältlich sind. Daneben gibt es noch die Aufsätze Stealth und Pure, die sich als Tarnungen für den eigentlichen Zweck verstehen. Im 3. Schritt stehen euch 6 original Texturen zur Verfügung, Original, Super Tight, Wonder Wave, Speed Bump, Super Ripped und Vortex.

Wem das alles zu gewöhnlich ist, der kann auch auf 17 Fleshlight Girls zurückgreifen. Zur Auswahl stehen individuelle Vaginal-, Mund- und Poabbildungen von Pornostars wie Jenna Haze, Lisa Ann, Teagan Presley, Jesse Jane oder Tera Patrick. Ganz neu gibt es auch europäische Sternchen, wie Suzie Diamond oder Silvie Deluxe, von denen mir allerdings keine bekannt ist. Wer es noch etwas ausgefallener mag, kann mal einen genaueren Blick auf die Produkte Freaks, Sex-In-A-Can, Fleshlight Vibro™ oder dem SUCCU-Dry mit seiner interessanten Bierdosenoptik werfen. Für den Anfänger empfehlen wir erst einmal das Fleshlight Pink Lady Original Starterpaket bestehend aus dem Pink Lady Original, 50 ml Aquaglide und 20 g Talkum. Viel Spass beim Testen!

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Sinnliche Begleitung

Günter Hommes | pixelio.de

Samstagmorgen. Regentropfen streichen in kreuzenden Bahnen die Fensterscheibe hinab. Ich höre nur ein leichtes Prasseln auf der Fensterbank. Verwaschen ist mein Blick und er fällt dabei immer wieder auf das grelle Licht des Flatscreens zu meiner Rechten. Noch verschwommen erscheinen die kleinen roten Buchstaben.

Ein Schluck Ginger Ale und fast kann ich sie erkennen. Escort Berlin. Ich kneife beide Augenbrauen zusammen und versuche mich meines ersten Eindrucks zu vergewissern. Escort? Wie bin ich da denn gelandet? Wahrscheinlich ein Pop-up beim letzten Besuch meiner Lieblingsseite. Die ganze Nacht hat der Kasten gedudelt und ich musste natürlich wieder einschlafen.

Mein Interesse wird mehr und mehr von den Mädels in den verschiedensten Dessous geweckt. Zuerst aufrichten. Langsam erwachend fangen nun auch die kleinen grauen Zellen an zu rattern. Nicht, dass ich da gestern noch irgendwo angerufen habe!? Ein prüfender Blick nach links auf den Wohnzimmertisch – der Jacky ist noch jungfräulich unberührt.

Schade. Eigentlich hätte ich ja gerne eine nette Begleitung bei mir gehabt. Vielleicht sogar den Flachmann dagegen eingetauscht. Ein großes Gähnen durchdringt das kleine Single-Apartment und erneut verschwimmen die Frauenfiguren. Mit der Tastatur in den Händen klicke ich mich fleißig durch die Vorschaubilder. In meinem Kopf hat jetzt allerdings schon ein Kampf begonnen.

Gesäter Samen der Lust und Abstand halten von der leichten Beute rollen in Schüben immer wieder aufeinander in meinem Kopf. Mein Herz pocht und die Sehnsucht wächst. So etwas macht doch keiner! – Warum sollte man sich nicht einmal eine sexy Begleitung organisieren? – Für so etwas Geld zum Fenster rausschmeißen, wo ich es doch viel billiger haben könnte! – Eine Frau, die sich mir hingibt und mir ein paar Stunden im gegenseitigen Einvernehmen versüsst, kann doch nicht so verkehrt sein, oder?!

In der einen Hand die Maus und in der anderen das Handy bereit. Modelagentur Berlin lese ich noch überfliegend beim Weiterklicken. Ich bin aber zu abgelenkt, als dass ich mich auf Details konzentrieren möchte. Das zuvor nur leichte Prasseln der Tropfen ist nun verstummt und die ersten Sonnestrahlen des Tages brechen durch die wehrhafte Wolkendecke. Bleibt abzuwarten, wofür sich mein Herz erwärmen wird.

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Nightbloom 2012

Ein frohes neues Jahr 2012!
Viel Erfolg für alle eure Wünsche und Ziele!

 

Im letzten Halbjahr von 2011 ist es um Nightbloom doch ziemlich still geworden. Doch nun wollen wir endlich mal wieder mehr von uns hören bzw. sehen lassen ;)! Gleich zu Beginn warten wir mit einem Nachtrag zu unserem tollen Sommerurlaub im wilden Nordosten Deutschlands aus dem vergangenen Jahr auf. Anschließend werden wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Richtig, bei den Fleshlights! Mit ‚Fleshlights – Taschenmuschis im Fokus‘ tauchen wir tiefer in die vielseitige Materie der Selbstbefriedigung ein. Also, lasst euch überraschen und viel Spass beim Lesen!

Beste Grüße

Euer Nightbloom Team

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Nightbloom.de im Sommerurlaub

Nun ist es schon wieder etwas länger her (Ironie aus), dass wir aus dem hohen Norden zurückgekehrt sind. Immer noch erinnern wir uns gerne an diesen tollen Trip in die fast unberührten Landschaften im Einzugsgebiet der Peene. Nur zu gerne würden wir sofort wieder dorthin fahren und noch viel erfahren. Doch jetzt hat uns der Alltag wieder und was bleibt sind die herrlichen Impressionen von Ende Juli bis Mitte August.

Alles begann mit einer fast 12 h dauernden Autofahrt einmal quer durch Deutschland. Erneut fuhren wir erst spät los – etwa 1 Uhr nachts. Leider konnten wir damit nicht ganz den bevorstehenden Staus entkommen. Immer wieder hieß es ab den Morgenstunden warten und nochmals warten. Hinzu kam im letzten Drittel der Strecke immer wieder stärkerer Regen und verschlechterte Sicht. Zum Glück waren wir mehr oder minder darauf eingestellt! So gestaltete sich dann auch das erste Wochenende vor Ort. Der intensive Regen der letzten Tage hatte Bäche und Seen extrem anschwillen lassen und die Hoffnung auf eine leckere Forelle war nur gering. Probiert haben wir es natürlich trotzdem! Eingefangen haben wir uns allerdings nur etliche Mückenstiche und dementsprechend gedrückte Laune.

Erfreulicherweise verhalf uns dann besseres Wetter zum Sonntag und Wochenbeginn zu einigen tollen Fängen. Auch der örtliche Badesee konnte Einiges bieten und uns doch noch die Faust in die Höhe recken lassen ;)! An einem Morgen haben wir uns sogar schwimmender Weise auf eine Platform im See begeben, um den Räubern nachzustellen. Das übliche Entspannungsbad haben wir uns auch nicht nehmen lassen und auf einem erstmaligen Bootstrip auf der Peene, konnten wir die längst überfällige Sommerbräune nachholen. Einen Ausflug auf dieses Gewässer, gerade für Angler oder eben Naturgenießer, können wir nur wärmstens empfehlen!

Fast schon erwartungsgemäß kommen wir auf unseren Ausflügen nicht ohne das ein oder andere Problem mit Golfi aus. Dieses Mal sind wir zwar nicht stecken geblieben, allerdings hatte es die Benzinpumpe erwischt. Ein glühender Katalysator und das Liegenbleiben auf der Autobahnausfahrt verhinderten zunächst unsere Weiterfahrt Richtung Hauptstadt. Somit blieben wir noch das Wochenende vor Ort. Anschließend peilten wir dann das 2. Ziel der Etappe an.

Leider hatte uns das gute, alte norddeutsche Schiedwedder wieder, was sich auch auf die Fangstatistik auswirkte. Ganz leer gingen wir zwar nicht aus, aber der große Fang ließ auf sich warten (so verhielt es sich auch mit den Strandschönheiten :P)! In diesem Jahr war es zwar nicht die Mittelmehrküste und das wunderbare sardinische Inland, aber dafür das schönste Bundesland Deutschlands, welches wir in einem ausgiebigen Naturtrip wiederentdecken konnten. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Übrigens: Eine Auswahl der enstandenen Bilder zu unserem Trip findet ihr in Kürze auf Der WebWart. Viel Spass beim Anschauen ;)!

Irgendwo im Nordosten Deutschlands ...

 

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Fleshlight: Sextoys für Männer

Ich freue mich euch heute exklusiv den ersten Bericht zu einem Männer-Sextoy präsentieren zu dürfen. Im Vorfeld habe ich mich mit einem interessierten Leser ausgetauscht und wir sind zu dem Schluss gekommen: Ein Artikel zu dieser Sparte muss unbedingt her. Das sind wir der Männerwelt doch in gewissem Maße schuldig, oder? Vorab möchte ich mich schon einmal vielmals für diesen tollen Erfahrungsbericht bei unserem Leser Franky33 bedanken. Er hat das Ganze erst möglich gemacht. Also, viel Spass beim Lesen!

Ich bin Single und manchmal wünsche ich mir eine richtige Partnerin zu finden, habe jedoch noch nicht die Richtige gefunden. Bis das so ist, werde ich weiter mein Singleleben genießen. So ab und zu gibt es einen One-Night-Stand und wenn nicht, dann muss ich eben zu anderen Mitteln greifen. Am liebsten packe ich dann meine Fleshlight aus.

Was ist Fleshlight?

Wenn ich Fleshlight kurz beschreiben müsste, würde ich es “Taschenmuschi” nennen. Jedoch entspricht dies nicht ganz genau der Wirklichkeit, da das Produkt nicht nur als Vagina, sondern auch als Mund, Po, Schlitz und Pure (sieht aus wie ein Donut) erhältlich ist. Die Hülle der Fleshlight sieht aus wie eine Taschenlampe und dient so der Tarnung. Ich würde sagen, dass die “Taschenlampe” ein wenig zu groß geraten ist – ist ja auch aus den USA. Das Innenleben der “Taschenlampe” ist ein sehr weiches und elastisches Plastik, das sich ziemlich ähnlich anfühlt, wie die Intimzone einer Frau.

Das Produkt

© Franky33

Fleshlight 'Pink Lady' - Das perfekte Einstiegsmodell

Die Fleshlights gibt es mittlerweile in so vielen Ausführungen, dass ich den Überblick verloren habe und auf der Homepage von Fleshlight nachforschen musste. Man kann verschiedene Hülsen (Schwarz, grau, durchsichtig, etc.), mit verschiedenen Öffnungen (Vagina, Mund, Po, etc.) und verschiedenen Masturbiereinsätzen (Original, Super Tight, Speed Pump, Wonder Wave, uvm.) kombinieren. Zudem gibt es Sex-in-a-can und Originalabdrücke verschiedener Erotikstars. Für jeden Geschmack ist also etwas dabei!

Vor dem Gebrauch

Vor dem Gebrach sollte man die Fleshlight unbedingt aufwärmen, da dadurch das Gefühl verstärkt wird – und mal ehrlich gesagt, habt ihr schon einmal eine kalte Vagina gesehen? Zum Aufwärmen muss man den Einsatz in warmes Wasser legen. Ich teste dann immer mit meinem Finger, ob es von Innen auch schon warm ist. Danach kurz von Aussen abtrocknen, in die Halterung stecken und ein paar Tropfen Gleitgel rein.

Erfahrungsbericht

Meine erste Fleshlight war das Original Pink Lady, welches von der Firma auch als Einsteigerprodukt empfohlen wird. Ich muss sagen, dass ich vorher schon andere “Taschenmuschis” ausprobiert habe und mir deshalb auch nicht viel mehr, als von meiner Hand erwartet habe. Die Pink Lady habe ich deshalb auch erst nach ein wenig Handarbeit (während der Einsatz im Wasserbad lag) und mit viel Gleitgel benutzt und bin dann leider sehr schnell gekommen. Die Stimulation ist Wahnsinn! Schon beim Eindringen fühlt es sich sehr gut an, da es warm, feucht und eng ist – wie eben eine echte Vagina.

Beim zweiten Mal ging es besser. Mit nur minimaler Vorarbeit und ein paar Tropfen Gleitgel habe ich einen unglaublich intensiven Orgasmus erlebt. Nach dem Erwärmen des Einsatzes stülpte ich mir die Pink Lady über meinen eregierten Penis und fing mit langsamen Auf- und Abbewegungen an. Als ich dann den Vakuumeffekt (durch Drehen des Verschlusses an der Unterseite) verstärkte, bekam ich Gänsehaut und wurde so sehr stimuliert, dass ich es mir schneller machen musste, bis ich anschließend zum Höhepunkt kam.

Das Material der Masturbiereinsätze fühlt sich aufgewärmt einfach unglaublich gut an – ich würde sagen, fast wie echt – und sorgt für ein intensives Lusterlebnis. Ich habe mir neulich 3 (3 für 2 Angebot) weitere Einsätze gekauft: Vortex, Super Ribbed und Wonder Wave. Mein Liebling ist Vortex, da das Innenleben dieses Einsatzes mein bestes Stück durch die Wellen unglaublich gut stimuliert – aber das ist bestimmt Geschmackssache.

Tipp: Mit einem Filmchen ist das alles noch besser ;-)! Wenn man etwas Übung hat, ist es hammer die Fleshlight irgendwo reinzuklemmen und es sich ohne Hände zu machen.

Reinigung

Zum Reinigen schraubt man den hinteren Teil der Fleshlight ab und lässt dann kaltes (!!!) Wasser durch den Einsatz fließen, je weniger Rillen dieser hat, umso einfacher! Danach trocknen lassen, was ein wenig dauern kann.

© Franky33

Fazit

– Amerikas und meine Nr. 1 Taschenmuschi
– Große Auswahl an Einsätzen, etc.
– Unauffälliges Design. Leicht zu verstecken
– Gefühlsecht
– Etwas zeitaufwendige Reinigung
– Top Qualität – meine Erste ist immer noch perfekt!

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Oral- und Analsex entkriminalisiert

So kompliziert wie der Titel klingt, so begrenzt war auch der rechtsstaatliche Charakter einer Statute aus dem Jahr 1805 in Louisiana, USA. Zum Glück hat das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch hier wieder einmal das Gegenteil bewiesen und Oral-, sowie Analsex überraschend entkriminalisiert. Ab August 2011 besteht das archaische Gesetz nicht mehr.

Ihr habt schon richtig gelesen! Hintergrund der ganzen Sache ist ein altes, vorbundesstaatliches Gesetz, welches vornehmlich weibliche, afroamerikanische Prostituierte, Homosexuelle und Transsexuelle vorverurteilte und erheblich zur Verschlechterung ihrer sozialen Stellung beitrug. Die Betroffenen, die für „schuldig“ bekannt wurden, mussten fortan, so unglaublich es auch klingen mag, in all ihren Ausweispapieren den Stempel „Sittlichkeitsverbrecher“ mit sich führen. Die Analogie, die sich mir da im Kopf auftut, ist mindestens genauso verwerflich und archaisch, wie dieses nun endlich ab August begrabene Gesetz. Zwar gab es zuvor im Jahre 2003 schon einen zarten Versuch, allerdings mündete jener nur in der Festellung, dass heimischer, einvernehmlicher Sex, und damit auch Oral- bzw. Analssex, unantastbar sei.

Eine eher scheinheilige Festellung und in keinem Maße förderlich für die schlechte Situation der Prostituierten und „Sexworker“ in Louisiana. Ab August 2011 werden die „Verbrechen gegen die Natur“ (anti-nature crimes) vom Status eines schweren Verbrechens in den Stand einer Ordnungswidrigkeit herabgesetzt.

Was heißt das konkret? Wenn jemand für einen Blowjob oder Analsex eine Prostituierte bezahlt, muss er sich einer Haftstrafe von 6 Monaten stellen und maximal 500 Dollar bezahlen. Der Stempel „Sittlichkeitsverbrecher“ wird von da ab, erst nach dem zweiten Vergehen aufgedrückt. Das lässt einen als Europäer trotzdem noch ziemlich unbefriedigend und verdutzt zurück. Hierzulande ein Ding der Undenkbarkeit. Noch viel schlimmer ist allerdings, dass dieses Gesetz jahre-, wenn nicht jahrzehntelang von den Ordnungshütern, den Vertretern des Rechts, schamlos ausgenutzt wurde.

So heißt es in einem Youtube-Bericht von RTAmerica zu dieser Thematik: Die Polizei hat offenkundig das Gesetz für sich ohne Rücksicht ausgenutzt, um kostenlos an Sex zu kommen. Wer von den Sexworkern nicht pariert hat, wurde entweder gleich festgenommen oder sogar Schlimmeres. Wer von ihnen dann bereits abgestempelt worden ist, findet nur noch schwerlich einen Weg zurück in die „normale“ Gesellschaft. Immerhin weist diese Gesetzesänderung in die richtige Richtung. Man kann nur hoffen, dass auch die letzten Bastionen der unsinngen Sexgesetze eingerissen werden und die legalen Diskrimierungen von einvernehmlichem Sex, welcher Art auch immer, ein Ende finden.

Küssen verboten!

Land der „unbegrenzten“ Möglichkeiten

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Groß oder klein? Wie soll der Busen denn nun sein?

Eine Gretchenfrage, die wohl nicht nur die Männer beschäftigt. Wie auch schon bei der „Penisfrage“ richtiger festgestellt: Man muss nur mit dem richtig umgehen, was man hat – oder eben das Beste daraus machen. Weg vom Schwengel und auf zu neuen Höhen, bzw. zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen der Frauen. Der weibliche Busen und seine magische Anziehungskraft auf die Männerwelt im Fokus von Nightbloom.

Was macht den Busen aus?

Drei grundlegende anatomische Einheiten definieren die weibliche Brust: Die Brustwarze, dem Warzenhof und dem „Brustkörper“ an sich. Das ist das, was jeder von Außen erkennen kann. Letzterer setzt sich noch aus verschiedenen Untereinheiten zusammen: Brustmuskel, Brustdrüse, Milchdrüsen, Fettgewebe und natürlich die Haut mit ihren zahlreichen Nervenenden.

Die Brustgröße verändert sich während der Pubertät entscheidend. Je nach Veranlagung und Ernährungsverhalten kann es zu unterschiedlichen Entwicklungen kommen, die eine deutliche oder nur geringe Zunahme zur Folge haben. Die Durchschnittsangaben zur Brustgröße variieren von den „handelsüblichen“ 75 B bis zu 80 C der hauptsächlich in der Statistik vertretenden Altersgruppe der 20 bis 50 Jahre alten Frauen.

Was macht den Busen so interessant?

Andrea Kusajda | pixelio.de

Andrea Kusajda | pixelio.de

Generell ist es natürlich die äußere Erscheinung und die Funktion als Sexualsymbol, welches seine Fäden durch die Geschichte zieht. Waren es früher noch üppige Rubensdamen, sind es heute schmale, gertenschlanke Damen der Haute Couture.
Ein schöner, wohlgeformter Busen ist ein Schönheitsideal und gehört eindeutig zu den hervorstechenden Rundungen einer Frau. So zeichnet es sich zumindest oft als Bild im Kopf vieler Männer und Frauen ab. Für mich ist es definitiv eine spezielle Form und Größe.
Aus meiner Sicht sollte sich eine schöne weibliche Brust im oberen C bis D Cup-Bereich bewegen. Die Brustwarzen sollten nicht zu klein und der Warzenhof recht groß sein. Die Bruststellung spielt ebenfalls eine große Rolle:

Ich bevorzuge leicht nach Außen zeigende Brüste mit etwas höher gesetzen Brustwarzen. Als schönes Beispiel kann ich hier Gianna Michaels anführen. Das mein Geschmack sich natürlich von dem anderer Männer unterscheiden kann, brauche ich nicht weiter zu erörtern. Jedem Tierchen sein Plaisierchen, heißt es ja so schön. Die weibliche Brust ist ebenfalls eine erogene Zone des weiblichen Körpers und übt damit gleichermaßen erotischen Reiz auf Männer und Frauen aus.

Entweder bei der Selbstbefriedigung oder der Stimulation durch den/ die PartnerIn vor und während des Geschlechtsverkehrs. Das Resultat kennen wir alle: Die Brustwarze richtet sich auf und/ oder vergrößert sich sichtbar, sowohl bei Mann als auch bei Frau. Für mich war es zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig und die kreisende Zunge meiner Partnerin etwas unangenehm bzw. kitzelig. Mittlerweile gehört es aber zu einem schönen Vorspiel dazu.

Warum bin ich unzufrieden?

Es ist leider so, dass die menschliche Natur immer eine gewisse Unzufriedenheit begleitet. Sei es die eigene Größe, der Job, der soziale Status oder die Größe der Brüste. So absurd wie diese Aneinanderreihung ist, ist auch die Verstümmelung des eigenen Selbstwertgefühls. Ihr seid, wie ihr seid. Punkt. Unabhängig davon, ob ihr nun fast an der A-Körbchen-Grenze scheitert oder euer Busen nahezu einen Waffenschein benötigt. Ansonsten gibt es natürlich die Möglichkeiten der plastischen Chirurgie für diese zwei Extreme.

Das entscheidet dann jede Frau für sich selbst bzw. ihr Geldbeutel (die Krankenkassen decken meiner Recherche nach keine operative Vergrößerungen ab, nur Verkleinerungen, sofern sie physiologisch begründet sind)! Nun ist es aber so, dass die Gesellschaft, ein pauschales Schönheitsideal und festgefahrene Vorstellungen zu der schönen Weiblichkeit immer wieder verstärkt und verzehrt. Keine Frage, dass das vermehrt zu Spannungen und psychischen Problemen bei Frauen führt, die diesen „Werten“ nicht gerecht werden können. Schaltet einfach ab bzw. aus! Auch wenn es sicherlich schwer ist, sich der multimedialen Präsenz zu entziehen.

Zum Abschluss:

Ich finde es immer wieder interessant, wie Busen und Penis in ihrer Größe miteinander verglichen werden, vor allem von Frauen. Das bringt mich immer wieder zum Schmunzeln und ich denke daran, dass die größte Erhebung, über die man sich Gedanken machen sollte, doch eigentlich der eigene Kopf ist, oder?

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Hacking von Sexseiten – Ein Prolog?

Der, der frei von diesem Wissen sei, werfe den ersten Stein! Interessant, wie zumeist viele Frauen zuerst von sich behaupten: „Pornoseiten? So etwas brauche ich nicht!“ Wie viele von ihnen liegen wohl Abend für Abend vor ihrem Laptop im Bett und surfen zu ihrer Stammadresse. Ok, zugegeben: Die Hauptkonsumenten sind Männer, auch wenn der Frauenanteil gleichwohl wächst (repräsentative Zahlen gerne per PN )! Zu den gängigsten Seiten zählen YouPorn.com, YouJizz.com, Pornhub.com und Redtube.com, die millionenfach besucht werden und sich täglich neu registrierender Nutzer erfreuen können.

The Internet is for Porn“ gehört also nicht einfach in ein Phrasenschwein gesteckt. Neben der z. T. miesen Qualität, stört ebenso die um sich wuchernde Werbung und die plötzlich aufstöhnenden Popups. Aber deswegen gleich Geld für niedere Dienste bezahlen? Immerhin gibt es ja die Option selbst Hand anzulegen oder mal wieder auf die Suche nach einem Sexpartner zu gehen. Ein schweres Dilemma. Leider ist das nicht das einzige Problem, mit dem sich die meist ahnungslosen Nutzer konfrontiert sehen sollten.

Gestern hat mich zu dieser Thematik eine interessante Neuigkeit erreicht. [Danke an Matze von googlesearchfoo.com ;)!] Auf golem.de ist folgende Meldung zu lesen: Sexwebseite gehackt! Ok, derzeit sind ja eine ganze Menge Hacks passiert, aber eine Sexwebseite? Dabei handelt es sich übrigens um die Webseite Pron.com (mir bisher unbekannt), die „Opfer“ des Hackerteams Lulzsec geworden ist. Die Gruppe hatte zuletzt durch den Angriff auf das Online-Game Brink von Bethesda auf sich aufmerksam gemacht.

Heikel bei dieser Angelegenheit ist, dass die Accountdaten von etwa 26.000 Nutzern von Lulzsec veröffentlicht wurden – darunter auch die E-Mailadressen und Kennwörter von Militärs und Regierungsmitarbeitern. Anschließend rief die Hackergruppe dazu auf, die Daten bei Facebook auszuprobieren und die Nutzer z. B. via Twitter bloßzustellen. Unter den Veröffentlichungen befinden sich auch mindestens 55 Administratoren, die ebenfalls Accounts bei Pron.com besitzen.

Anscheinend ist es also nur noch eine Frage der Zeit, bis weitere Angriffe auf andere Pornoseiten erfolgen. Was sagt uns das alles? Besser nicht auf einer Pornowebseite anmelden?! Ok, dass ist natürlich auch eine Möglichkeit. Viel wichtiger ist allerdings folgendes Stichwort: Passwortsicherheit ! Leider haben die 26.000 Leute wohl überwiegend die selben Login-Daten für mehrere Webseiten benutzt, so auch für Facebook. Das ist natürlich ein fataler Fehler und kann u. U. ziemlich teuer werden.

Selbstverständlich möchte ich nicht die Aktionen von Lulzsec oder sonstigen Hackern beschönigen, auch wenn sie auf die Notwendigkeit sicheren Passwortmanagements hinweisen. Eigentlich kann man auf dieses Thema nicht oft genug hinweisen – ob es sich nun um eine Pornoseite oder Amazon.com handelt. Immerhin geht es hier um eure Daten!

 

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