Die hohe Kunst

© Maren Beßler / pixelio.de

Sacht umfasst Sie meinen Hals. Gänsehaut jagt meinen Rücken herunter und ich spüre ihren süßen Atem in meinem Mund – ganz warm. Unsere Zungen sind umschlungen und wollen sich nicht mehr voneinander trennen. Langsam öffnet Sie ihre Augen. Ihr Blick trifft mich und ich kann sie kaum erkennen. Nur zu gerne würde ich sie jetzt richtig lieben. Doch da ist noch ein Zögern in ihr. Ich lasse sie von mir gleiten und wir finden uns in einer kalten Ecke der Tiefgarage wieder. Bevor ich meine Frage laut stellen kann, zieht sie mich schon zum nächsten Notausgang. Flackerndes Licht in den Augen.

Ich folge weiterhin ihrer Hand, die mich bestimmt zieht, wäre sie doch nur ein Mittel mich zu erleichtern. Ein kurzer Blick nach oben und ich widere mich, des letzten Gedankens wegen, ein wenig selbst an. Schon haben wir das Treppenhaus verlassen und mein Blick fällt zum ersten Mal auf ihre Schuhe. Bevor ich sie mir näher ansehen kann, drücke ich mich fest an Sie. Erneut umschlingen wir uns und ich versinke wieder. Das nächste, woran ich mich erinnern kann, ist der Aufgang zu meiner Wohnung. Es müssen 20 Minuten gewesen sein. Habe ich geschlafen?

An so etwas wie Alkohol kann ich mich nicht entsinnen. Wohl aber an ihren warmen Atem, der sich um mich schloss und an die bald vergessene Verärgerung über ihr plötzliches Innehalten. Für Aufregung ist jetzt keine Zeit. Endlich habe ich sie erblickt – ihre roten Highheels. Sie steht auf der letzten Stufe, ich aber weiter unten. Etwas Verschwommenes spiegelt sich in den glänzenden Schuhen. Ich trete näher und Sie fragt mich, ob sie mir gefallen. Dabei legt sie ihren Zeigefinger sacht auf meinen Mund und spitzt den ihren. Fast wie ein Kuss wirkt es. Mein Hoffnung ist, dass Sie nicht auf zu lange Absätze steht.

Das Klackern dringt nun immer mehr an mein Ohr und meine Ungeduld wächst. Sie sagt, dass sie das bemerkt habe. Im Wohnzimmer angekommen, biete ich ihr einen Platz an. Sie winkt ab und sieht mich unerwartet bestimmend an. Ehe ich Gefallen finden kann, stößt sie mich auf das Sofa. Ihr Fuß mit dem einen roten Highheel schnellt hervor und bohrt sich meine Jeans. Zusammenzuckend drücke ich mich mit beiden Händen ab. Doch sie lässt nicht locker und streift immer wieder über mich. Langsam sinke ich zusammen. Lasse mir das Spiel gefallen.

Ihr Mund öffnet und schließt sich, die Zunge schnalzend. Meiner formt derweil ein O. Ihre Schuhe glänzen jetzt noch mehr. Ich traue mich, nein, ich muss es wagen, Sie zu berühren. Sie lässt mich und genießt es, die Lippen fast schon hämisch gespitzt. Meine Hände umfassen Sie, streichen Haut und Heel. Auch mein Mund kann nicht an sich halten und bedeckt ihre warme, weiche Haut wieder und wieder mit Küssen. Dabei schaue ich hoch zu ihr, den bestätigenden Blick zu gewinnen. Nur noch ein weiterer wird genügen und wir werden uns lieben.

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Memoiren einer Sängerin

Liebe Nightbloom-LeserInnen,

haben Sie schon mal von „weiblichen Ejakulationen“ gehört? Oder diese gar selber erlebt?
(Wenn ja, freut’s mich für Sie!)

Um dieses für Frau und Mann besondere sexuelle Erlebnis ein bisschen normaler zu machen und Hemmungen abzubauen, habe ich einen Blog eröffnet, auf dem ich Auszüge aus der erotischen Weltliteratur veröffentliche, deren beschriebene orgiastische Höhepunkte mit eben der „femalen Ejakulation“ verbunden sind.
(Diese ist nämlich seit der Antike bekannt und wurde erst im letzten Jahrhundert geleugnet und unterdrückt.) Und literarisch erstklassig sind die Texte obendrein.

Anbei mal gleich ein Textbeispiel aus den „Memoiren einer Sängerin“, einem erotischen Roman aus dem 19. Jahrhundert, über dessen Verfasser/in Unklarheit besteht:

 “Seit meiner ersten Bekanntschaft mit Marguerite hatte meine Sinnlichkeit rasch Fortschritte gemacht und namentlich hatte sich bei mir eine überaus reichliche Entladung jenes süß-berauschenden Balsams eingestellt, der im Augenblicke der höchsten Entzückung aus den innersten Falten des weiblichen Körpers hervorbricht. Die Männer, mit denen ich mich später dem Genuss der Liebe überlassen, waren alle entzückt über die besonders glückliche Eigenschaft und konnten nicht genug ihre Empfindungen schildern, wenn mein Erguss sie überströmte.

Geriet doch während meines Aufenthalts in Paris einer meiner liebenswürdigen Verehrer so außer sich darüber, als er den heißen Strom über sich hinrieseln fühlte, dass er das erste Mal fast die Besinnung darüber verlor, dann aber jedesmal, wenn ich ihm die höchste Gunst gewährte, im Augenblicke meiner Entladung seinen Speer aus der Wunde zog, blitzschnell mit dem Munde meine Quelle bedeckte und den hervorschiessenden Lebenssaft bis auf den letzten Tropfen aufsaugte, dann aber mit umso größerer Kraft wieder in mich eindrang und nun seinerseits entlud. – Im Niederschreiben entzückt mich die Erinnerung an jene glücklichen Stunden noch so sehr, dass meine linke Hand unwillkürlich den Weg dahin sucht, wo diese Erinnerungen den lebendigsten Eindruck gemacht…”

Was die „Sängerin“ da schildert, das nennt man „weibliche Ejakulation“. Eine schreckliche, amtlich klingende Bezeichnung. Weshalb ich für meinen Blog das viel charmantere „Femmes fontaines“ gewählt habe.

Mehr davon? Dann erfreuen Sie sich an http://femmesfontaines.goneoblog.de.

Ich bin übrigens auch sehr an Kommentaren und eigenen Erfahrungsberichten oder auch erotischen Erzählungen dieser Thematik durch meine Leserinnen und Leser interessiert. (Diskretion und die Wahrung der Anonymität sind selbstverständlich.) Sie können direkt im Blog kommentieren, mir aber auch persönlich eine Mail schreiben: julie.davernos@web.de.

 

Liebe Grüße,

Julie Davernos

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Bleibt standhaft!

Ein unerbittlicher Kampf tobt. Die Front ist verhärtet und keiner weicht zurück. Immer wieder ein Donnergrollen und kauernde Männer am Boden der Tatsachen. Wie konnte das nur passieren? Wie ist es soweit gekommen? Aneinander geklammert und beinahe den Tränen nahe, können sie scheinbar weder vor noch zurück. Angst macht sich breit, je länger es noch dauert. Dabei hat der Kampf doch erst begonnen, aber die Hoffnung schlafft weiter ab.

Durchhalten Männer. Bewahrt Ruhe. Bleibt standhaft. Worte die aus der Ferne an unsere Ohren dringen. Irgendwie kann oder will keiner zuhören. Das Blut entweicht und die Kälte zieht von unten an. Schwindende Kraft und geknickter Gesichter in die wir blicken. Können wir das überhaupt durchhalten? Was kann uns noch helfen?

Auf jeden Fall nicht das Problem zu ignorieren, was ja bei den meisten Männern bislang der Fall ist. Das fängt mit einem kleinen Pieks an und endet dann immer wieder mit großem Gekreische. Natürlich kann ich die männliche Verbohrtheit in diesem Punkt verstehen. Da legt sich im Hinterkopf immernoch der Schalter zum „starken Max“ um. Bloß nichts anmerken lassen und schön die Zähne zusammenbeißen! Spätestens dann, wenn es zu spät ist – egal ob die Wunde nun schon voller Maden ist oder die eigene Männlichkeit der Schwerkraft nichts mehr entgegenzusetzen hat – kommt auch der kantigste Bulle mit Anspannen und Ausredenzurechtlegen nicht mehr weiter.

Mal ehrlich: So schlimm ist das doch gar nicht! Gut wer natürlich ganz auf Sex verzichten möchte und gar kein Interesse mehr hat, der kann selbstverständlich die Flinte im Korn liegen lassen. Für die anderen gibt es die Option der vielfach beschriebenen und beschriehenen blauen Pille. Ein weiterer Meilenstein in der Medizin. Endlich gab es eine Möglichkeit selbst den Schlagbaum aufzustellen und sich wieder Zutriff zu verschaffen. Da interessierte es vielleicht auch den ein oder anderen nicht mehr, wie es dahinter aussah. Wer hier noch hadern sollte, wird mit gesunder Ernährung, regelmäßigem ausdauerlastigem Sport und positiver Einstellung, eine mögliche Alternative finden.

Eine Garantie gibt es dennoch, wie so oft im Leben, nicht. Wichtig ist, dass man sich bewusst wird, dass sich der eigene Körper über die Jahre verändert – bei dem einen früher, bei dem anderen später. Auf  http://www.viagra-internet.com findet ihr weitere Informationen rund um den kleinen blauen Helfer. In diesem Sinne einen schönen Sonntag und haltet die Ohren steif Männer ;)!

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Flexi Felix – Das sympathische Analtoy

© redstore.de

Flexi Felix verkörpert bereits durch sein Aussehen Witz und Lust in einem. Dabei lässt er sich spielerisch leicht anwenden und lässt so neue Abenteuer allein, aber auch zu zweit, ohne großes Training zu. Gerade für unerfahrene Benutzer eignet sich Flexi Felix und reizt durch seine Einzigartigkeit unter den Analtoys nicht nur zum Kauf.

Freundliche Funktion für viel Spaß

Flexi Felix ist eine Analkette eines bekannten Herstellers von Lovetoys, dessen Ziel es ist, Liebesspielzeuge durch ansprechendes und erfrischendes Design aus der „Schmuddelecke“ heraus zu holen. Das erotische Spielzeug ähnelt vom Aussehen her einem sympathischen Wurm, der seine guten Absichten mit einem breiten Grinsen unterstreicht. Die Länge von des Toys beträgt 30 Zentimeter. Hiervon sind circa 24 Zentimeter einführbar.

Die Analkette besteht dabei aus fünf unterschiedlich großen und eiförmigen Kugeln, die in ihrem Durchmesser zwischen 1,5 Zentimetern bis 2,8 Zentimetern liegen. Die einzelnen Kugeln lassen sich dabei ganz nach Belieben einführen und bieten besonders durch das elastische Material von Flexi Felix Sicherheit und eine Menge Spaß. Dadurch, dass der Kopf von Flexi Felix größer ist als die einzelnen Kugeln der Analkette, wird so verhindert, dass man sich das keine Spielzeug vollkommen einführt und es stattdessen bequem heraus ziehen kann.

Wer weitere erfrischende Spielzeuge sucht: mehr attraktive Love-Toys gibt es hier.

Allein oder zu zweit

Flexi Felix bereitet nicht nur durch sein sympathisches Design viel Freude. Besonders seine Funktion beseitigt Frust im Bett und schafft neue Lust im Schlafzimmer. Dabei kann man das flexible Spielzeug gern allein benutzen, um sich die verdiente Entspannung zu holen.

Aber gerade wegen der einfachen Benutzung ist das Anal-Toy auch das optimale Spielzeug für das Liebesspiel zu zweit und unterstützt erfolgreich den Weg zum Höhepunkt. Am besten wendet man das Anal-Toy mit etwas Gleitgel an, so lässt sich Flexi Felix einfach einführen und das Lustspiel kann beginnen.

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Auf heißer Spur

Erotische Fantasien in die Tat umsetzen – Gleichgesinnte finden

Egal, ob man single ist oder sich gerade in einer Beziehung befindet – es ist immer möglich, dass man sexuelle Fantasien oder Bedürfnisse hat, welche derzeit nicht befriedigt werden können. Unterdrückt man diese dauerhaft, so wirkt sich dies jedoch irgendwann auch negativ auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Aus diesem Grund sollte man nach Lösungen suchen, wie jene Fantasien auch wirklich in die Tat umgesetzt werden können. Doch wo findet man Gleichgesinnte?

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Ein geschmackloses Angebot

Rolf van Melis | pixelio.de

Es ist unendlich heiß. Schweißperlen rinnen an meiner Stirn hinab. Bis zum Rücken schaffen sie’s und ich fühle mich schmutzig. Die Zeiger auf der Uhr scheinen stillzustehen und sie ist immer noch nicht zu Hause. Frauen. Selbst der Ventilator verschafft keine Abhilfe und wenn, dann bringt er nur meine Brustwarzen zu mehr Aktion als ich es für mich möglich gehalten habe. Was soll’s. Dann eben ein 15- minütiges Workout.

Als würde man nicht schon genug schwitzen. Langsam das T-Shirt abstreifend, denke ich erst gar nicht an ein passendes Trainingsoutfit. Fromme Leute sprechen doch immer vom ’so wie Gott dich schuf‘. Auf geht’s! Das der Boden kälter ist, merke ich schnell. Doch das stört mich nicht. Auf und ab geht es. Schön den Rhythmus haltend und jetzt ja nicht an’s Aufgeben denken. Nur noch dieser eine Satz, diese letzte Wiederholung – die Luft um mich scheint immer angenehmer zu werden.

Kein Schweiß mehr – nur noch dieses Verlangen, dass Ziel zu erreichen. Ja, ja, gleich geschafft. Eine letzte Bewegung noch senkrecht in der Horizontalen. Ich will schon fast nicht mehr, aber ich kann jetzt auch nicht aufhören. Alles brennt und dann ist es auf einmal zu Ende. Zittrig und ausgelutscht stehe ich auf und atme tief durch. Ein Geräusch und das Krachen der Haustür reißen mich aus der Leere. „Ich hoffe, du hast dich für mich warm gemacht!“, schallt es aus dem Flur. Insgeheim hoffe ich dann verschmitzt grinsend, dass wenigstens die Dusche mir etwas Abkühlung in dieser Sommernacht verschaffen wird.

Ein Blick und kein Wort. Die Richtung ist klar und dann spüre ich nur noch Wärme. Ich drücke sie an mich, spüre ihre Brust auf meiner und sie deutlich meine Erregung. Wieder muss ich tief durchatmen, aber nicht vor Erschöpfung. Sie flüstert mir etwas in’s Ohr, doch ich höre es schon nicht mehr. Ich drehe sie von mir weg, nur nicht so weit, dass ich sie nicht erreichen kann. Ihre Hände gegen die nackten Fliesen drückend, setze ich meine Übung fort. Immer schön gleichmäßig und bestimmend.

Jetzt muss auch sie tief durchatmen und das nicht nur einmal. Ob nun Wasser oder Schweiß fließt interessiert uns nicht mehr. Nur noch ein bisschen und dann ist es geschafft. Eine letzte Wiederholung, ein letzter Vorstoß. Und es fließt und fließt. Langsam weiche ich zurück und ihr Kuss trägt mich aus der nassen Duschkabine heraus. „Was hältst du eigentlich davon, wenn ich am Wochenende einen netten Arbeitskollegen mitbringe?!“, trifft mich fragend ihr Blick.

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Der Reiz des Unbekannten

Mr. Right, Mrs. X oder welches Pseudonym man auch immer verwenden mag, für die Auszeichnung des Menschen, den man sich als seine Idealvorstellung ausmalt. Ideale schön und gut – aber ob sich hinter einem Bildchen gleich die Traumfrau oder der Traummann verbirgt, ist eine andere Frage. Natürlich bietet das Internet uns eine umfassende Plattform uns ohne Furcht, fast schon unbeschränkt, durch tausende von Webseiten zu bewegen. Ein Klick, eine Anmeldung und eine Bestätigung über das private Postfach. Schon ist man ein Teil der „Großen Gemeinschaft“ und kann sich in dieser je nach Belieben austauschen und unter Berücksichtigung der Netiquette (ein klar definierter Verhaltenskodex, was Wörter und Schreibstil betrifft) bewegen.

Vor ein paar Jahren habe auch ich den Schritt gewagt, mich auf so einer Plattform anzumelden. Auf der Suche nach einer Person, die sich vielleicht für mich begeistern kann, schlug ich mir schon einmal die eine oder andere Nacht um die Ohren. Gezielt suchte man in Chaträumen nach – in meinem Fall – Damen, die sich am besten in das persönliche Idealbild einfügten. Wenn Lust und Mut gleichermaßen ausgeprägt waren, wechselte man in einen seperaten Chat und tauschte sich aus – online Dating sozusagen.

Natürlich beschnupperte man sich auch hier anfangs. Gedanken zum Chat, persönliche Erinnerungen und Erfahrungen wurden eifrig mitgeteilt. Die Hoffnung, dass daraus mehr werden könnte, war stets allgegenwärtig. Selbst wenn man schon einen ersten Eindruck über Profilbilder, sofern vorhanden, gewinnen konnte, blieb dennoch ein gewisser Reiz im Unbekannten. Wer weiß, wer sich wirklich hinter dieser Person versteckt und welche Absichten diese verfolgt?

Noch reizvoller wird es, wenn man sich aktiv nach Menschen auf die Suche macht, die Sexkontakte online finden wollen. Dieser Tage fällt in diesem Zusammenhang oft der Begriff ‚Escort‚. Mittlerweile gibt es ja ein Meer an Seiten, die mit einer kostenlosen Anmeldung werben und schnelle, einfache Kontaktaufnahme versprechen. Anschließend kann man sich auf die Schar der Damen stürzen, Kontakt via Chat, Telefon, Webcam oder, auf die altmodische Art und Weise, per Brief aufnehmen. Das erinnert mich daran, wie ich meiner Freundin, dass erste Mal geschrieben habe – kein Internet – nur Papier und Stift. Aber ich schweife ab.

Begleitagentur … da fand mein Gedanke ein Ende. Das klingt schon sehr förmlich und irgendwie so gar nicht nach Spass. Doch wie so oft, sollte man sich nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen, selbst wenn es Vertreter unserer Art gibt, die das Gegenteil behaupten. Nicht immer geht es nur um Sex – selbst wenn dieses Wort, wenn es nicht den Schlüsseltrieb unseres Daseins bildet, schon allzu selbstverständlich in unserem Alltag geworden und von Erotik schon fast keine Rede mehr ist.

Ob nun Mann oder Frau, manchmal wünscht man sich einfach nur, dass man auf der Party, beim Abendessen oder Einschlafen vor dem Fernseher nicht alleine ist. Wer sagt denn, dass man nicht sein Glück oder ein bisschen Spass auf der Datenautobahn finden kann. Auf der Überholspur des Lebens sind wir sowieso schon so lange, dass es hin und wieder Zeit ist, einen Gang zurückzuschalten und sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu besinnen.

Jedes Mal, wenn ich an einem Laufhaus vorbeikomme, versteckt guckende Männer und liebäugelnde Damen entdecke, denke ich bei mir, dass es auch nur ein weiterer Tag, eine weitere Herausforderung ist. Egal, was wir tun oder was wir für richtig halten, wir müssen uns der „Aufgabe Leben“ stellen und dürfen Sie nicht einfach so abtun und auf den letzten Tag verschieben.

Sinnliche Begleitung I
Sinnliche Begleitung II

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Valentinstag – Nein, danke!

Es ist wieder soweit! Mit Schrecken und hinterhältigem Pochen im Kopf rast dieser eine Tag auf die Männerwelt zu (eventuell gilt das ja auch für einige Frauen?!). Der Valentinstag, der erneut am 14. Februar stattfindet. Der vorangegangene Nebensatz ist dabei mindestens genauso unangebracht, wie das Konzept dieses „Feiertages“. Schon fast zwanghaft auferlegt und ein schlechtes Gewissen provozierend.
Ich frage: Was soll das Ganze überhaupt und wer ist Valentinus?

Vielen kennen den Valentinstag als Tag der Liebe und der Liebenden. Die Geschichte dahinter ist allerdings eine andere und eher christlichen Ursprungs. So geht dieser 14. Februar sehr wahrscheinlich auf den christlichen Märtyrer Valentinus zurück, der den Märtyrertod durch Enthauptung erlitten haben soll. Genauer gesagt, handelte es sich wohl um Bischof Valentin von Terni für den an unterschiedlichen Orten (z. B. im bayrischen Krumbach) christliche Reliquien existieren.

Laut Wiki “ traute er mehrere Brautpaare, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Dabei soll er den verheirateten Paaren auch Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, standen der Überlieferung nach unter einem guten Stern. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.“²

Insbesondere der Part mit dem Blumengeschenk des Bischofs an das verheiratete Paar stellt die Analogie zum heutigen Brauchtum her. Demnach ist es vor allem der Werbetrommel der Blumenhändler und Süßwarenhersteller zu verdanken, dass dieser Tag sich mehr und mehr bei uns eingebürgert hat. „Feiern“ wir morgen also im Prinzip nur einen Märtyrertag? Da die meisten von uns wohl dem archaischen Glauben abgeschworen oder nur ein Lippenbekenntnis abgelegt haben, sterben nur die zahlreichen Blumen und Süßigkeiten den Tod für unser persönliches Glück.

Wer ein anders geartetes Geschenk überreicht, fällt dem Brauch notwendigerweise in den Rücken. Damit ich nicht endgültig dem guten Gedanken an der Sache den Zahn ziehe: Mein Valentinsvideo an Euch!
Wer würde sich nicht für das gefährliche Spiel der Liebe (auf-)opfern?!

P.S.: In Japan schenkt die Liebste ihrem Liebsten Schokolade zum 14. Februar. Einen Monat später darf er sich dann bei ihr in gleichem Maße revanchieren.

Alles Liebe zum Valentinstag!

²Quelle: Wikipedia.de

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Eingefrorene Gedanken

Lutschen mit Herz - Süßsauer?! Rike / pixelio.de

Seit etwas mehr als einer Woche hält uns nun schon der bereits vielfach betitelte Eiswinter fest und lässt bei den ein oder anderen Zeitgenossen mehr oder weniger wichtige Funktionen einfrieren. Im Fokus als meist gehasstes Opfer der Kälte: Die eigenen zehn Finger oder die der Mitmenschen.

Da fallen einem leidlich die einfachsten Dinge schwer, vorausgesetzt, der Arbeitsplatz heißt nicht gerade Büro – es sei denn, die hiesige Heizung besäße die Freichheit auszufallen. Gar nicht zu denken an den abendlichen Einsatz des einarmigen Banditen vor seiner Flimmerkiste, wenn er beispielsweise frisch vom Einkauf kommt und ihm die großbusige Kassiererin doch mehr eingeheizt hat als die versprochenen, tief gesenkten Angebote.

Kaufen sie drei und zahlen sie vier: Solange wenigstens nur die Finger wieder warm sind. Den Damen geht es da übrigens nicht viel besser, leiden sie doch laut allgemein-medizinischer Meinung und böswilliger genetischer Benachteiligung unter mangelhafter Kälteresistenz. Selbst wenn das im Kern richtig sein mag: Es gibt kein falsches Wetter, sondern nur die falsche Kleidung! Wenn man allerdings schon im Spätsommer wie ein geschwängertes Michelinmännchen rumläuft, darf man sich nicht über mangelnde Anpassungsfähigkeit beklagen.

F(r)appieren statt frieren! Warum eigentlich die eigenen Hände benutzen, wenn man jemanden dazu abstellen kann?! Da wird einem doch gleich warm um’s Herz, dass einem in die unteren Etage gerutscht ist. Damit zuvor natürlich nichts dort unten abfriert – mindestens ebenso amüsant wie Rollis für ausreichend bepelzte Fußhupen – wolligwarm in eine selbstgestrickte Mütze einpacken oder eben ein Doppelhöschen.

Wie winterlich. Natürlich soll das hier kein andauerndes Rückpassspiel werden. Es muss auch einmal im gegnerischen Strafraum agiert und penetriert werden. Die Beine werden so schön warm, auch wenn statt einem, zwei, nein sogar vier Bälle auf dem Platz mit einem Mal sind. Da weiß ja gar keiner mehr, was er zuerst nehmen soll. Kalt sind mindestens zwei davon, egal, ob die beiden anderen aus der Umkleide kommen oder nicht.

Tja und dann geht das Gezanke los. Welches Spielgerät hat nun das Vorrecht? Da hilft auch kein Schiedsrichter! Bloß nicht die Freunde oder gar die eigene Mutter um Beistand bitten – es sei denn man möchte sich als künftiger Amateurstar verdienen! Obowhl, ein klärendes Gespräch hilft bekanntlich immer. Richtige Worte zu finden, ist aber mindestens so einfach, wie den G-Punkt der Frau. Beim Mann gibt es den übrings auch, bloß dann befürchtet er selbst, er habe bereits das Ufer gewechselt, wenn er nicht schon zuvor in seichten Gewässern unterwegs war.

Auf zu neuen Ufern ist ein gutes Stichwort! Weg von alten, beschränkten Vorstellungen. Auf zu einem offenen, lustvollen Geist, der nicht vor neuen, atemberaubenden Techniken zurückschreckt. Da kann jede Zunge noch etwas lernen und man muss sich nicht unbedingt in den Top-Ten der Zeitung des kleinen Mannes belesen und kleinliche Kommentare zur positiven Bekräftigung ejakulativ versprühen.

Nicht nur aufgrund der Kälte könnte dort etwas zu schrumpfen beginnen, wo man ja ohnehin, gefühlt, zu wenig hat. Die einzige, und wohl auch sichere Hoffnung, die man berechtigterweise haben darf: Die Kälte und der Winter werden weichen, zurück bleiben nur erfrorene Gedankenleichen.

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Eros und Amore in Karlsruhe

Es ist wieder soweit! Die österreichische Erotikmesse Eros und Amore hält in Karlsruhe Einzug! Von Freitag, den 03.02.2012 bis Sonntag 05.02.2012 geht es in der Gartenhalle in Karlsruhe heiß her. Bekannte Stars der Branche wie Hally Thomas, Marcello, Mya Diamond und Shawn Kane geben sich die Ehre und beteiligen sich wieder einmal mit erotischen Showeinlagen. Hally Thomas kennen wir ja noch von der Erotikmesse in Berlin – Venus 2009 – ebenso Marcello Bravo, der u. a. bei der Wahl zu Mister Venus 2009 teilgenommen hat. Gerne erinnern wir uns auch an die prickelnden Liveshows von Shawn Kane und seiner Partnerin Trinity Smith.

Abseits der Shows könnt‘ ihr euch nach dem ein oder anderen neuen heißen Fummel, einem weiteren Sammlerstück oder einfach nur einmal so umsehen. Übrigens ist das Photographieren auf der Messe erlaubt! Also, viel Spass beim Zuschauen, Schwärmen und Träumen.

Highlights der drei Messetage:

– Ladies‘ Night (Freitag: 20:50 Uhr und 23:50 Uhr | Samstag + Sonntag: 17:50 Uhr und 22:50 Uhr)
– Menstrip ‚Sparta‘ von Shawn Kane (Samstag 20:00 Uhr) und Marcello Bravo (Seilakrobatik!)
– Ice Cream Show mit Hally Thomas und Marcello Bravo

Öffnungszeiten:

Freitag: 17:00 Uhr bis 01:00 Uhr
Samstag: 14:00 Uhr bis 01:00 Uhr
Sonntag: 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Weitere Infos findet ihr im PDF-Flyer: EuA_Karlsruhe

Eine Tageskarte erhaltet ihr für 20,00 Euro. Alternativ gibt es die Möglichkeit via Partnerkarte für nur 30,00 Euro in den Genuss der Shows zu kommen. Der Eintritt ist natürlich erst ab 18 Jahren ;)!

!!! Gutschein-Option!!!
Spart 10 Euro Eintritt für Sonntag ab 19 Uhr

 

Venus 2009 – Rückblick

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