Besuch der Erotik-Messe in Karlsruhe – 2

So, hier nun der zweite Teil über unseren Besuch auf der Erotikmesse in Karlsruhe, diesmal aus Sicht der Frau!
Ich spare mir die Ausführungen über die abartige Kälte, der wir ausgesetzt waren und komme gleich zum spannenden Teil, nämlich der Messe selbst:
Mit Gutscheinen überhäuft gingen wir durch den Vorhang, der die Außenwelt von dem knisternden Innenleben des Gebäudes abschirmte. Ja, und dann war der Traum auch schon vorbei: Das sollte sie also sein, meine erste Erotikmesse. Viele kleine, aneinandergereihte Stände ergaben ein eher kühles Flohmarkt-Ambiente. Musik gab es keine, oder ich habe keine wahrgenommen. Einerlei, schöner hätte es das auch nicht gemacht.
Wir fingen an durch die wenigen Gänge zu schlendern. Auf den Tischen fanden wir hauptächlich erotisches Spielzeug, dieses aber in einer unglaublich großen Auswahl. Die meisten Dinge gingen nicht über die üblichen Dildos und Vibratoren hinaus, die man auch von den bekannten Onlineshops kennt: Delphine in pink, Schmetterlinge in türkis, Liebeskugeln in grün-weiß gestreift. Ich kam mir ein wenig vor wie beim Winterschlussverkauf an den Wühltischen. Ähnlich attraktiv waren die Artikel nämlich präsentiert.
Ein großer Vorteil war, dass es jeden Artikel auch einmal ausgepackt als „Tester“ gab. Wir haben viel gelacht, konnten uns amüsieren und ein bisschen gelernt haben wir auch (was zunächst aussah wie ein defekter Fingerhut für geübte Schneiderinnen stellte sich bei näherer Betrachtung als unglaublich flexibler, vibrierender Penisring heraus, na wer hätt’s gedacht?!).600548to_big1

Dort fand ich auch mein persönliches Lieblingsspielzeug: ein Vibro-Ei! Toll, denkt ihr jetzt… ein Vibro-Ei, ist doch ganz normal. Ja, ist es auch, und trotzdem war es anders. Es vibrierte unglaublich stark und trotzdem sehr gleichmäßig, außerdem hatte es sieben (sieben!) verschiedene Vibrationsstufen von sanft über pulsierend, bis hin zu einer Art steigernder Vibration bei der schon allein meine Augen immer größer wurden.

Ich brauche nicht zu erwähnen, dass es ebendieses Ei in gefühlten tausend Farben gab. Absolute Kaufempfehlung! Jedoch nicht auf der Messe, denn dort lag das Vibro-Ei preislich bei 24,90 Euro. Kauft es lieber hier für schlappe 10,97 Euro.

Generell war die Preisauszeichnung der Artikel eher verwirrend, als ansprechend. Die Gutscheine, die wir am Anfang bekamen, waren in die meisten Preise schon mit eingerechnet, was einfach irreführend und enttäuschend war. Aber man ist ja nicht gezwungen dort einzukaufen, zum Stöbern hat es allemal viel Spaß gemacht.
Um dem Abend etwas mehr Abwechslung zu verleihen sahen wir uns natürlich auch die verschiedenen Shows der Mädchen an (deshalb tummelten sich da also die ganzen Menschen!) und ich muss sagen: Die Ladies beherrschen ihr Werk. Mir ist bis heute schleierhaft, wie man sich eine mindestens fünf Meter lange Kette vaginal einführen kann, um sich diese dann auch noch auf wirklich erotische Art und Weise wieder von einem Zuschauer herausziehen zu lassen, Respekt!. Für den Augenschmaus der Mädels im Zuschauerbereich gab es einen Show-Boy, der nach meinem Geschmack nicht mehr als einen recht hübschen Hintern bieten konnte. Nach einer ellenlangen Robotershow (Wow, Roboter… darauf fahren Frauen ja totaaaal ab…) zog er sich dann ein wenig aus und verschwand hinter der Bühne. Hier hätte ich mir als weiblicher Besucher doch ein wenig mehr erwartet. Alle Mädels boten nach ihrer Show noch weitere heiße Aufführungen in den Separées, gegen ein geringes Entgeld von 5 Euro. Diese Shows haben wir uns dann nicht mehr angesehen. Ich war nicht sonderlich scharf drauf zwischen schätzungsweise 15 sabbernden Männern mittleren Alters zu sitzen und mir das ganze noch mal anzusehen.
Nach einem lieblosen, aber dafür wirklich starken „Cocktail“ drehten wir noch ein paar Runden an Fotografen, Dessous-Ständen und Piercingzubehör-Tischen vorbei um uns dann nach etwa zwei Stunden Aufenthalt wieder auf den Heimweg zu machen.
Alles in Allem kann man sagen: Für den Eintrittspreis von ca. 25 Euro habe ich mir mehr erwartet. Mehr Show, bessere Artikel, attraktivere Preise und ein angenehmeres Ambiente. Ich würde nicht sagen, dass es sich nicht gelohnt hätte, denn die Shows waren wirklich gut, aber das Gelbe vom Vibro-Ei war es nun doch nicht.

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Calvin Klein Werbespot zu heiß

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Prüde war gestern! Das denkt sich auch die berühmte Marke Calvin Klein und zeigt bei Ihrem neusten Jeans Werbespot wieder richtig viel Haut.

Für unsere prüden Mitmenschen jenseits des großen Teiches war es mal wieder ein wenig zu viel und so wurde durch die strengen Sittenwächter der Spot doch tatsächlich verboten.

Zu finden ist der Spot auf der Seite von Calvin Klein unter dem Namen: calvin klein jeans spring 2009
Viel Spaß beim anschauen 🙂

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Besuch der Erotik-Messe in Karlsruhe – 1

Karlsruhe, 19:21 – Warten auf die 5, und das in der Kälte.
Ein kühner Blick Richtung Anzeigetafel – immer noch 19:23, wann kommt
endlich diese verdammte Bahn. In der Vorstellung male ich mir aus, wie
groß wohl diese Ver anstaltung sein wird. Irgendwie habe ich noch keine
Erwartungen, warum auch, bei dem Preis.
20 Euro mit Gutschein – von wegen.

Irgendwo hält dann die Bahn, dort, wo es auch mal eine Einführungsfeier
von der Uni gab. Langsam trotten wir über den Asphalt, interessanter-
weise gehen auf einmal alle drei in unterschiedliche Richtungen.
Also, keiner hatte ’ne Ahnung, wo das Ganze eigentlich stattfinden soll?!
Ich bin schon etwas aufgeregt, immerhin ist das mein erster Besuch.
Das einzige Sexspielzeug, was ich mal in der Hand hatte, nun ja …..
Was die anderen denken interessiert mich erst einmal gar nicht.

Das Genuschel der Frau hinter der Glasscheibe, die von einem Vorhang
umrahmt war, habe ich nicht verstanden – bin trotzdem für 20 Euro
reingekommen. Wie sie sehen, sehen sie nichts!
Außer hohen Weißen Wänden und einem roten Teppich, was alles
irgendwie so gar nicht zu dem Event passte. Poster mit dem Lockruf
„Live-Show“ und ein leichtes Stimmen-Rauschen vor uns. Wenn man
es nicht besser gewusst hätte: Hier befindet sich ein kleiner Flohmarkt
in einer mittelgroßen Halle, wo sich ein paar ausgewählte Menschlein
treffen, um ihren komischen Krempel zu verkaufen.
Das, was da in Hüfthöhe auf langen Tischbahnen lag, hatte schon etwas
Exotisches. Schmetterlinge, Schnecken oder irgendwelche andere nicht
identifizierbare Flugobjekte, die auf länglichen wurstartigen rotierenden
Phallen lustig schwirrten und einen gerade dazu einluden mit ihnen zu
spielen.
Es musste natürlich so enden, dass wir alle halbe Meter lang, all jene
Sachen uns schnappten und dessen Funktionen durchtesten mussten.
Immerhin ging es ja hier auch darum, Eindrücke zu sammeln, um sie
euch später zu präsentieren – und ein bisschen Spass muss ja sein, der
allerdings beim Preis schon wieder aufhörte:
zwischen 15 und ca. 90 € konnte man sein (intimes) Privatleben mit
diesen illustren Liebeskanonen und -kugeln bereichern.
Ich weiß nicht mehr, wie oft mir eigentlich an allen Ständen vorbeige-
huscht sind, mal länger, mal kürzer verweilend, oft Interesse geradezu
heuchelnd oder ein abschätziges Lächeln gegenüber Lack und Leder
oder der schier endlosen Zahl an DVD’s und Magazinen. Irgendwie
hatte man immer das Gefühl, gleich springt einer der ganz in Schwarz
gekleideten Männchen auf einen zu und klatscht einem ein Schmuddel-
heftchen ins Gesicht. Einen Lichtblick gab es links hinten in der Halle,
von dort kam auch die meiste Musik und aus irgendeinem Grund
tummelten sich dort der Großteil der anwesenden Besucher…
(Fortsetzung folgt)

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Teil 1: Geld-Spritze für die Armen?!

Die Bild und selbst der Spiegel titelten es Mitte des vergangenen Monats:
Die deutsche und US-Pornoindustrie leiden unter der weltweiten Finanzkrise,
die schon seit Monaten wie ein kühler Schleier über unseren Köpfen lastet.
Klar, wird der erste meinen, man muss sich nur die unzähligen Möglichkeiten
ansehen.
Allein die Eingabe des Suchbegriffes „Sex“ liefert zig Tausend Einträge,
die zu Seiten mit, wohl gemerkt, freiem erotischem oder pornografischem
Inhalt führen.
In derlei Hinsicht kann man dann natürlich keine Einnahmen erwarten.
Und was sagen die Statistiken? – Ja, sie bestätigen im Grunde das
zunehmende Elend der Branche, was sich in stagnierenden Einnahmen
sowohl über dem Großen Teich, als auch in Deutschland aufzeigen lässt.
Da gilt es dann aber zu differenzieren: Einnahmen, z.B. aus dem Verkauf
von Magazinen, DVD’s, Erotik-Artikeln u. a. – und solche, die sich aus
kostenpflichten Angeboten im Internet (z. B. Monats- oder Jahres-Abos)
ergeben.

Die Differenz der staatlichen Einnahmen zwischen 2005/06 betrug
umgerechnet für den US-Markt ca. + 0,54 Mrd. .
Für Deutschland ergab sich ein Wert von ca. 0,49 Mrd. €, wobei
uns hier leider keine Angaben zum Vorjahr oder davor vorliegen.

Da wundert es selbstverständlich niemanden, dass Vertreter aus
der überwiegend mittelständischen Schicht der deutschen Porno-
industrie sich an die Regierung fingerzeigend wenden,um ihr Recht
auf staatliche Förderung geltend zu machen.
Gerade jetzt in Zeiten, wo so zahlreiche Unternehmen zitternd
versuchen schwarze Zahlen zu schreiben, erheben sich ihre Stimmen.
Warum nicht schon vor 10 Jahren?
Gibt es die „Krise“ erst seit gestern, ebenso wie das Internet?

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Zahlen über Zahlen – Was sagt eigentlich die Statistik?

Heute startet unsere 1. Episode aus der Reihe „Erotik in Zahlen„.
Hier wollen wir euch aufzeigen, wie es eigentlich um die Erotik-Branche
bestellt ist. Wer rote Zahlen schreibt, welche Entwicklungen abzusehen
sind und welche Rolle das Internet dabei spielt.

Also, lasst euch einfach überraschen!

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Don’t Forget Valentine’s Day

Liebe Männerwelt, nicht vergessen 🙂


Don’t Forget Valentine’s Day – Watch more Entertainment
Ps.: 14.Februar !

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„Schatz, alles Liebe zum Valentinstag!“

Männern graut es oft davor, Frauen könnten ihn jede Woche haben: Den Valentinstag.

Damit Männer nicht um kurz vor knapp an der Tankstelle um die Ecke schnell noch ein paar Blumen und Pralinchen kaufen müssen („Oh Blumen, wie einfallsreich.. äh… danke?!“), haben wir rechtzeitig ein paar interessante Neuigkeiten für euch, damit der Tag für Beide ein unvergessliches Ereignis wird. Es muss nicht immer der Standard sein, denn auch die Liebe braucht hin und wieder etwas Abwechslung. Damit euch auch wirklich nicht langweilig wird, haben wir bei Beate Uhse ein sehr interessantes Liebesspiel rausgesucht: Das Kinky-Heart!

In dieser schicken herzförmigen Box findet ihr 100 knisternde und aufregende Spielereien rund um die Erotik zu zweit. Ihr könnt gemeinsam eure Vorlieben neu entdecken, aber auch gleichzeitig eure Grenzen neu stecken, denn nicht alles auf den kleinen Zettelchen ist unter dem Begriff „konventionell“ einzuordnen. Und das Schönste daran: Man hat auch nach dem Valentinstag noch lange etwas davon, im Gegensatz zu den Tankstellenblumen und den… Naja, das hatten wir ja bereits. Das Kinky-Heart gibt es übrigens auch in einer Gay-Version! Da hat jemand mal wirklich an Alles gedacht, Daumen hoch!

Damit unsere Singles an diesem Tag nicht losziehen, um verliebte Pärchen im Park zu vergiften (wobei, die spielen ja alle mit dem Kinky-Heart!), hat sich die Deutsche Bahn AG eine wirklich außergewöhnliche Aktion ausgedacht: Den Flirt-Express! Am 13.02.2009 startet in 15 Städten die bundesweite Kennenlernaktion in Nahverkehrszügen und S-Bahnen. Und nach der Zugfahrt darf auf der After-Flirt-Party nach Herzenslust weitergeflirtet werden. Ihr solltet euch schnell entscheiden, denn es sind nur begrenzte Plätze verfügbar und die Anmeldung muss bis spätestens 31.01.2009 erfolgt sein, dafür ist sie kostenlos.
Mehr Infos zum Flirt-Express, sowie das Anmeldeformular findet ihr hier.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lieben und Flirten!
Euer Nightbloom Team

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Erotik-Messe in Karlsruhe

Am kommenden Wochenende vom 23. – 25.01.2009 ist es endlich soweit:
Die World of Erotic Messe findet in Karlsruhe statt!

Neben dem zahlreichen Aufgebot an Stars und Sternchen
(Jenna Jane, Biggi Bardot, Adrianna Russo) wird vor allem
durch die Fülle der Angebote an Erotik-Artikeln, wie zum Beispiel DVDs,
Tattoos, Piercings, Dessous, Erotic-Toys, Erotic-Drogerie, Magazine,
Bilder, Fotos, Schmuck und vieles mehr, ein großartiges Highlight gesetzt.

Nebenbei könnt ihr die von einem spektakulären Lichtschauspiel
begleiteten Life-Strip-Shows der Pornodarsteller oder der männlichen Stripper
genießen.
Selbstverständlich werden auch wir vor Ort sein und uns ins bunte Treiben mischen.

Also, bis dann

Euer Team

Wo? Eintritt?
Kongresszentrum Karlsruhe Fr/Sa: 15 – 01 Uhr
Festplatz 9 So: 13 – 23 Uhr
76137 Karlsruhe Preis: 25 Euro


!Achtung!
Wer schlau ist, sichert sich noch heute einen Gutschein im Wert von 5 €
aus der Sonntagszeitung und zahlt dementsprechend nur noch 20 €.

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Prüde war gestern!

Es ist soweit, Nightbloom.de geht endlich online. Wir freuen uns euch in der nächsten Zeit die Welt der Erotik etwas näher bringen zu können; und zwar mit viel Stil und auf hohem Niveau.
Nightbloom.de wird von drei jungen Leuten (zwei Männchen und einem Weibchen) betreut, die über brandheiße Neuigkeiten aus dem Bereich der Erotik berichten. Hier werdet ihr alles finden, was euer wissenshungriges Herz begehrt. Von Produktneuheiten, über Veranstaltungen bis hin zu verschiedensten Online-Skurrilitäten aus dem Rotlichtmillieu werden wir euch immer auf dem Laufenden halten. Wir hoffen, wir bringen euch zum Lachen, Träumen und Staunen.

Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

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