Im Test – Bionic Bullet von Lovehoney

Wir freuen uns, euch heute den ersten Teil unseres Produkttestes vorzustellen. Im Fokus steht der Bionic Bullet von Lovehoney.de – ein Vibrator für Sie und Ihn.

Der erste Eindruck trügte nicht

Das Paket erreichte uns zügig und in der erwartet neutralen Verpackung. Der Bionic Bullet war an sich noch in Verpackungsmaterial mit eigenem Logoaufdruck gehüllt – ein toller zusätzlicher Service, der sowohl dem Schutz des Produktes als auch dem vor neugieren Blicken dient ;)!

Bionic Bullet

Die Verpackung des Toys fühlt sich leicht an und zeigt auf der Vorderseite den Bionic Bullet. Auch ohne Details zu wissen, erschlossen sich uns gleich die wichtigsten Bestandteile:

Die Öffnung bzw. der Penisring, den man auf den Penis aufzieht, die Hasenohren für die klitorale Stimulation und der kleine Knopf an der Seite, der wohl für die Vibration zuständig ist. Weiter steht an der Verpackungsseite quasi das Firmenmotto:

We are the sexual happiness people and we’re proud to make a fun, fulfilling sex life available for everyone.

Lovehoney verspricht also: Sie sind sexuell zufrieden und stolz, diese Zufriedenheit für alle anderen verfügbar zu machen. Und noch mehr:

Es macht mehr Spass als ins Fitnessstudio zu gehen, macht weniger dick als Schokolade und ist aufregender als Fallschirmspringen.

Na da bin ich aber gespannt.  Auf der anderen Verpackungsseite werden dann noch die Vorteile des nächsten Levels dieses Produktes beschrieben: Die Hasenohren versprechen intensive Stimulation mit zwei Geschwindigkeitsleveln und drei Vibrationsmustern.

Was haben wir beim Öffnen der Verpackung festgestellt?

  • kurzer Plastikgeruch, der aber schnell verflogen ist, kein unangenehmer Geruch
  • kleine handliche, zweiseitige Bedienungsanleitung mit den wichtigsten Hinweisen
  • wiederverschließbarer Plastikbeutel, der

Bionic Bullet AusgepacktWelche Einzelteile findet man vor?

  • 2 Einzelteile: der Penisring mit Hasenohren und die Vibrationsbasis
  • kleine, zweiseitige Bedienungsanleitung

Wie baut man das Toy zusammen?

Zum Aufziehen der Vibrationsbasis benötigt man etwas Fingerspitzengefühl, ggf. legt man die Batterie zuletzt in die Vibrationsbasis ein, damit sich der Bionic Bullet nicht zwischendurch einschaltet. Wir empfehlen die Basis am besten mittig zu positionieren.

Bionic Bullet Einzelteile

Bionic Bullet Fertig

Was sind die wichtigsten technischen Details?

Das Grunddesign ist klassisch in schwarz gehalten. Der Bionic Bullet besteht aus 2 dehnbaren Ringen, wobei der innere Ring einen Durchmesser von etwas 2,5 cm im ungedehnten Zustand besitzt. Fünf eingearbeitete Gummikugeln sollen das Vibrationserlebnis zusätzlich abrunden.  Der äußere Ring ist ungleich größer mit etwa 3,5 cm. Beide Ringe lassen sich bis ca. 10 cm Durchmesser dehnen.

Oben auf sitzt die Vibrationseinheit, die die Form eines abgerundeten Zylinders hat und sich aufschrauben lässt. Sie ist etwa 8,5 cm lang und wird durch einen engen, aber passenden Gummizylinder geführt. An der einen Seite befindet sich der Knopf zur Aktivierung der Vibrationsstufen. Hier lässt sich der Kopf auch bequem abschrauben und eine AAA Batterie einlegen, die für den Betrieb benötigt wird.

An der Spitze zieren den Bionic Bullet die typischen Hasenohren, die der Klitorisstimulation dienen. Sind sind entsprechend etwas weicher als der Hasenkörper und haben eine Länge von ca. 1,6 cm. Das Material ist Silikon und enthält kein Latex. Außerdem ist der Bionic Bullet nicht wasserdicht. Dafür bietet er insgesamt 5 Vibrationsstufen, die sich in zwei Geschwindigkeits- und drei pulsierenden Stufen aufteilen.

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Hart ran genommen

Gebunden an eigene Bedürfnisse

In Zeiten bärtiger ESC-GewinnerInnen und der daraufhin einsetzenden verwirrenden Euphoriewelle, sollen die Wogen gar nicht erst geglättet werden. Ein bisschen Schaukeln und Schwingen ist doch nicht so verkehrt. Fast wie das Schilfrohr im Wind, nur mehr gebunden an die eigenen Bedürfnisse und das nicht zu leicht.

Man möchte doch nicht den Halt verlieren in derart fesselnden Zeiten, zwischen fernem Kriegsgeschrei und stimmennehmender Europawahl. Doch genug gebunden, wenden wir uns eher verstrickten Situationen vor  der eigenen Tür zu. Phrasenschwein, wie voll du doch nun schon sein musst.

Bondage als Raison d’Être

Gemeint ist hier das mir nahezu völlige fremde Feld des Bondage. Gehört, gelesen und gerätselt habe ich ja schon länger darüber. Oftmals ist diese Form der Auslebung sexueller Fantasien an mir vorbeigeflogen, wie so manch‘ andere Kuriosität aus dem Reich von Erotik und Sex. Ich dachte sogar bisher, dass es nur sogenannte „Comicons“ gibt – also Messen für Menschen, die ihre Filmhelden gerne im „wahren Leben“ betrachten und sich mit ihnen austauschen möchten.

Das ist mittlerweile ein Riesengeschäft. Es ist natürlich Quatsch. Es gibt allerhand „Conventions“ zu diversen Themen. So auch zum Thema „Bondage“, dass in den letzten Jahren an immer mehr Beliebtheit gewonnen hat und wie ich feststellen konnte, sogar vermehrt in sämtlichen Medien zu finden ist.

Früher noch als Randgruppe in den hinteren Ecken dex Erotikshops postiert, rücken Kleidung, Ausrüstung und allerhand Zubehör in den Vordergrund. An diesem Wochenende findet zum Thema „Bondage“ die Boundcon XI European Fetish Convention in München im Zenith statt. Wer möchte, kann sich bereits einen ersten Eindruck darüber im folgenden Video verschaffen.

Bondage – Kunst die immer mehr fesselt

Eins muss man dieser Praktik lassen: Der Aufwand wirkt bei einigen Fesselungen recht hoch und bedarf bestimmt einiges an Geschick desjenigen, der diese Kunst ausübt. Generell wirkt es für mich, gerade wenn keine sexuelle Handlung im Spiel ist, wie die Darstellung eine Kunstobjektes. Ja, fast wie ein Happening. Aufgestellt, gefesselt und bestaunt. Das das sicherlich nur die halbe Wahrheit ist, zweifle ich gar nicht an.

Der große Reiz besteht für mich persönlich an der Situation, in der sich die gefesselte Person befindet und die zwangsläufige Macht, die dadurch der Fessler erhält. Ich kann mir gut vorstellen, dass schon die kleinsten, sachtesten Berührungen mehr Wirkung erzielen, als wenn der oder die gefesselte Person frei wäre. Fast wie ein bisschen gezwungene Freiheit, in der man sich in die Fesseln fallen lässt, die einem dann trotzdem Halt bieten.

Leuten, die diese Praktik als pervers, abartig oder unnormal verschreien, sind wohl selbst am meisten innerlich gefesselt.

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Die Lust an der Last

Sex soll in allererster Hinsicht Spass machen. Das einmal vorweg und wenn es das nicht tut, dann läuft wohl etwas schief. Von falsch kann gar nicht die Rede sein, es sei denn, es hapert schon an der grundsätzlichen Ausübung. Klingt ja fast wie die Durchführung einer Turnübung und ein wenig fühle ich mich bereits an vergangene Sportstunden zurückversetzt.

Das das nicht allzu weit hergelholt ist, liegt für mich auf der Hand. Beim Sex empfielt es sich, fit zu sein. Ausdauer, aber auch eine gewisse Schnell- und Maximalkraft spielen eine gewichtige Rolle. Keiner verlangt hier Spitzensportlerergebnisse, aber wer in diesen Bereichen seinen Körper trainiert, wird gleichwohl mehr vom Liebesspiel haben.

Sex gleich Sport und umgekehrt

Legt euch zurück und entspannt. Ja, so haben wir es doch gerne und hin und wieder ist das auch sehr schön. Abwechslung und Stellungswechsel müssen sein, damit jeder einmal unterschiedlich belastet ist. Gerne habe ich für mich Sex als interessante neue sportliche Betätigung entdeckt. Vormals noch unbekannt, unbekümmert und unbeholfen, kommt man so langsam in die Übung rein, die ja bekanntlich den Meister macht. Hiervon bin ich sicherlich noch entfernt. Näher da schon eher an der Last, die ich an der Lust empfinde, wenn ich mit Ausdauer und wechselnder Schnelligkeit, wohl aber bedacht und umsichtig mein Programm abspiele.

Bisweilen erfreue ich mich zudem an den euphorischen Ergebnissen und komme natürlich auch selbst auf meine Kosten. Die mentale Komponente ist dabei nicht zu unterschätzen – nicht nur was die eigene Zurückhaltung des Höhepunktes betrifft – die Phantasie geht immer mit. Wer sich auszieht und dann bereits die Lust verliert, wird wohl weniger bereit sein, sich zu „belasten“. Niemand muss einem/r Liebesgott/in gleichen (sofern es überhaupt eine/n gibt/gab), aber wenn ich mit meiner eigenen Selbstzufriedenheit hadere, dann wird es schwierig und die Übung droht abzuflachen.

Viel hilft viel ist hier ebenso fehl am Platz wie „weniger ist mehr“. Bevor ich in Floskeln ertrinke und das imaginäre Phrasenschwein auffüllen muss, komme ich lieber auf meine Top 5 der „Lust an der Last“-Punkte.

Top 5 der „Lust an der Last“-Punkte

  • Es macht einfach mehr Spass
  • Der Partner wird deine Lust erkennen und lieben lernen
  • Man verbraucht mehr Kalorien
  • Steigerung des eigenen Körperbewusstseins
  • aus „Last“ wird definitiv eher Lust

Sex ist der bessere Sport?

Gut, Sex kann natürlich sehr sportlich, ja geradezu akrobatisch ausgeführt werden. Doch Sex bleibt Sex und das ist auch gut so. Neben dem Spass ist selbstverständlich die köperliche und geistige Entspannung sehr wichtig. Jim Carrey hat seine Orgasmuserlebnis einmal mit einem „Mini-Urlaub“ verglichen. Für einen Moment, wenn aber nicht schon zuvor, entfliehen wir dem alltäglichen Dasein und fokussieren uns auf den Lustgewinn. Eine legale Dröhnung, welche uns nicht umbringt, aber einfach einmal in einen anderen Raum versetzt und man sich wünscht, dass diese gerne etwas länger abgeschlossen bleibt.

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Das weiße Gold

… oder: Woher kommt eigentlich der salzig-bittere Geschmack des Spermas?

Bevor hier der Wikipedia-Artikel einszueins auftaucht, werde ich versuchen, die wichtigsten Informationen zum Thema „Sperma“ ausfindig zu machen und euch hier entsprechend präsentieren.

Welche Eigenschaften besitzt Sperma?

  • Phänologie (äußere Erscheinung): milchig, glasig-trüb, weißlich in Großteilen
  • ph-Wert: 7,0 – 7,8
  • Geruch: süsslich-würzig, hervorgerufen durch Spermin der Prostata
  • Geschmack: variable, salzig-bitter bis süssliche Note; abhängig u. A. von Ernährung
  • durchschnittliche Menge: 2 – 6 ml

Woraus besteht Sperma?

Das Sperma setzt sich aus den Bestandteilen der reifen Spermien (Spermatozoen) und  dem Sekret der akzessorischen Geschlechtsdrüsen (Quelle Wikipedia), dem Samenplasma, zusammen. Die generelle Zusammensetzung lautet wie folgt:

  • 0,5 % Spermien (40 – 900 Mio. Spermien)
  • 95  % Samenflüssigkeit

Das Samenplasma setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Spermien, Testosteron u.a.  aus den Hoden und Nebenhoden zu 3 – 5 %
  • Fruktose u.a. Nährstoffe (Verflüssigung + Ernährung); Prostaglandine
    (Anregung der Gebärmutterschleimhaut, infektionshemmend) aus den Samenbläschen zu 65-75 %
  • milchige, ionenhaltige Flüssigkeit mit ph = 6,4 (leicht sauer, relevant für die Beweglichkeit),
    sowie weiße Blutkörperchen (Infektion durch HIV) aus der Prostata zu 10-30 %
  • schleimig-klare Flüssigkeit (Präejakulat) zur Neutralisierung des chemischen Milieus der Harn- und Vaginalöffnung aus der Cowperschen Drüse zu 2-5 %

Welche Besonderheiten zeichnen Sperma aus?

  • die Hormone im Sperma wirken sich einer Studie nach positiv auf die Stimmung der Geschlechtspartner aus
  • es kann den HI- oder den Hepatitis-B-Virus enhalten; die Ansteckungsrate ist im Vergleich zu einer Bluttransfusion zwar wesentlich geringer, aber nicht zu unterschätzen
  • Sperma fluoresziert unter UV-Licht; relevant für die Gerichtsmedizin

Um auf die initale Frage zurückzukommen: Zwei Faktoren bestimmen wohl den Geschmack des Spermas. Zum einen das im Sperma enthaltene Polyamin Spermin, in Kombination mit den Hauptbestandteilen des Samenplasmas und die Ernährungsweise des Mannes. Hierbei sind anscheinend Obst und Gemüse, deren Säfte, sowie Wasser zuträglicher als Milch- und Fleischprodukte. Eine bedeutsame, grundsätzliche Beeinflussung über längere Zeiträume ist bisher nicht erwiesen.

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Lauwarmer Anfang

Zunächst einmal ein frohes neues Jahr 2013 – besser spät als nie, wenn auch erst im April von unserer Stelle!

Wie doch die Zeit wieder vergangen ist. Nightbloom.de feierte bereits sein 4-jähriges Bestehen. Ich möchte jetzt keinen rührseligen Rückblick beginnen, aber so viel sei gesagt: Eigentlich verdient diese Tatsache doch schon eine gewisse Aufmerksamkeit; wie auch immer sie im Folgenden ausfallen möge.

Aufmerksam sollte man ja dieser Tage generell sein – und das betrifft nicht nur den Alltag, sondern auch den Blick in die Natur. Zu mild und definitiv zu nass präsentierten sich die letzten Wochen des vergangenen Jahres. Ich erinnere mich hier nur an die überfluteten Rheinwiesen bei unsere Fahrt via NRW in den Norden. Zum Glück, die Frostgeplagten mögen es mir verzeihen, wird es im Laufe der Woche schon merklich kühler und die Wahrscheinlichkeit für Schnee könnte sich auch Richtung Flachland verschieben.

Dieser Umstand  bestätigte sich jetzt im Rückblick und beutelte insbesondere den Norden, Osten und die Mitte Deutschlands, welche abwechselnd von Schnee-und Frostperioden mit nur zeitweiligem Tauwetter beschert wurden. Kein Vergleich zum letzten Jahr, aber diese Abweichungen im 4-Jahreszeiten-Rhythmus müssen wir wohl oder übel mitnehmen. Glücklicherweise sieht die vorläufige Tendenz für die kommenden zwei Wochen sehr gut aus. Allerdings sollte man das Ganze mit Vorsicht genießen, da wir uns weiterhin im Frühjahr befinden (auch wenn es manche nicht glauben oder sehen), und unangenehme Nord- bzw. Ostströmungen uns doch noch einmal die erhofften kurzen Hosen und Miniröcke vermiesen können.

Es kann nur besser werden. In diesem Sinne einen schönen Start in die neue Woche und ein abwechslungsreiches Frühjahr!

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Ein Blick zurück nach Vorne

Das Jahr 2012 endet bald – eventuell sogar noch früher als gedacht, wenn man diesen Aussagen aber berechtigterweise keine allzu große Beachtung schenkt, kann man noch einmal das Jahr Revue passieren lassen. Erfolg, Misserfolg, Glück und Unglück – alles Komponenten des Lebens, die wie auch schon im vergangenem Jahr dicht beeinander lagen und liegen – welchen Lebensbereich sie auch tangierten. Vielleicht ist dem ein oder anderen ein großartiges, einschneidendes Erlebnis widerfahren, welches für Sie/Ihn ein Höhepunkt für 2012 markierte.

Umgekehrt kann es natürlich auch nicht so gut gelaufen sein und man zieht ein eher düsteres Jahresfazit. Keine Sorge, es bleibt keine Zeit den Kopf in den Sand zu stecken. Es geht immer weiter bzw. es muss immer weiter gehen. Das Leben stellt an sich, notwendigerweise, eine ganzheitliche Herausforderung dar. Kompliziert trifft es da sicherlich nicht einmal im Ansatz. Selbstverständlich kann man nicht alle Faktoren auf dem eigenen Weg beeinflussen. Ein wachsames Auge, offene Ohren und ein kritischer, aber auch lustorientierter Verstand sind die wichtigsten Wegbereiter und -begleiter – auch für die kommende Zukunft.

Der Sinn des Lebens? Naja, zumindest sinnvoller ;)! Herr Schmidt-Salomon hat es ganz treffend so oder s. ä.  formuliert: „Wenn man nach dem Sinn des Lebens sucht, sollte man in seinen Sinnen suchen.“ Der Naturist und Philosoph, der leider viel zu oft ausschließlich mit seiner Religionskritik in Verbindung gebracht wird, bietet hier dem Leser eine Möglichkeit eines bewussteren Lebensweges an. Als ein Angebot sollte man es auch verstehen, denn Herr Schmidt-Salomon wäre mit Sicherheit der Letzte, der für sich eine absolute Wahrheit beansprucht – für das Tüpfelchen auf dem „I“ muss dann der aufmerksame Zuhörer und Handelnde sorgen.

In diesem Sinne wünschen wir Euch von Nightbloom.de ein schönes Weihnachtsfest, erholsame Frei-Tage und einen tollen Start in das Jahr 2013.

Klaus Steves | pixelio.de

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Auge in Auge mit der Webcam

Gerd Altmann | pixelio.de

Das ist doch wie in einem schlechten Film, denke ich leise vor mich hin. Hin und wieder muss ich etwas auflachen und wundere mich über das Hallen der Stimme  in dem kleinen Fenster direkt vor mir. Ruckelige Bewegungen, verzögertes Auf- und Abgehen und schwer zu erkennende Details schimmern vor meinen Augen. Ein digitales Solo von beiden Seiten offenbart sich mir, dass trotz der geografischen Distanz meine Intimität aufhebt.

Zuletzt bin ich über ein interessantes Portal gestoßen, wo man die Damen und Herren live betrachten und genau diesen Umstand erleben kann. Was auch immer sie treiben, wird gesendet – natürlich in Abhängigkeit davon, wie lange der Sender aktiv bleibt. Wenn man mehr sehen möchte, darf man sein Geld in Coins, Chips oder sogenannte Credits anlegen. Klar, nichts ist umsonst und auch so nicht weiter verwunderlich. Digitale Prostitution?

Ich wechsele wieder den Kanal und erwarte das nächste schlüpfrige Programm, wo ich für mich mehr Unterhaltung erwarte. Sollte das nicht klappen, bleibt mir noch der Chat, der der sex cam entsprechend inhaltlich ausgeschmückt ist. Lob, Zuspruch, ungeduldige Erwartungshaltung oder forsche Anmache – dabei sein ist alles. Die bunte Mischung frivoler Emots (interaktive, dynamische Symbole zum Ausdruck von Emotionen) tut hier sein übriges. Wer hier schnell mal zur Fingerstraße 5 überwechseln möchte, braucht höchstens einen Leistungsabfall in der eigenen Leitung zu fürchten.

Zudem ist das vergnügliche Treiben, wie bereits gesagt, zumeist zu Beginn umsonst, abschließend wird man dann zur Kasse gebeten. Schlimm? So eine sex cam bietet schon an sich eine lukrative Option, dass eigene Taschengeld aufzubessern, wenn nicht sogar monatlich damit über die Runden zu kommen. Längst bieten auch schon Privatpersonen (der Großteil wird erwartungsgemäß noch von Frauen gestellt), die Möglichkeit digital Kontakt aufzunehmen. Eine saubere Sache. Beide Parteien bleiben daheim und können sich den Ausflug sparen. Dann wird es sich vor der Kamera bequem gemacht und los geht’s.

Übrigens kommt mir da gerade das Programm „Chatroulette“ in den Sinn, welches immer wieder gerne als sex cam „benutzt“ wird. Da wird der unbedarfte Nutzer auch einmal spontan von der offenkundigen Zurschaustellung der primären Geschlechtsmerkmale des Gegenübers überrascht. Als Gag oder als spontane, interaktive Kontaktaufnahme sehe ich hier dennoch gutes Potenzial, sich einfach einmal per Webcam oder ohne mit Leuten aus aller Welt zu unterhalten. Wer dann doch eher den heißen Chat mit dem einen oder anderen hübschen Mädel mithilfe der Webcam bevorzugt, wird mit Folgendem sicher fündig werden.

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SecretEmotion – Mehr als nur ein Erotikshop

SecretEmotion – Ein Erotikonlineshop der Extraklasse!

Die Sexualität der Menschheit war schon immer ein schwieriges Thema. Im Mittelalter beschränkte die Kirche den Geschlechtsverkehr auf das Zeugen von Kindern und bestrafte Menschen, die dieses missachteten. Ebenfalls galt das Verwenden oder Herstellen von Dildos als Sodomie und wurde mit dem Tode bestraft. Doch zum Glück änderte sich diese Einstellung gegenüber Sexualität und Erotik-Toys sehr bald. Schon im 15. Jahrhundert ließen sich Lust und Verlangen nicht länger unterdrücken und so machten die ersten erotischen Spielzeuge auf sich aufmerksam.

Die durchaus prominenten Besitzerinnen hatten verschiedene Techniken und Materialien (Porzellan, Jade, Elfenbein), um sich vergnügen zu können, falls der Mann zum Beispiel auf der Jagd war. Die schöne ägyptische Herrscherin Nofretete (14.000 v. Chr.) besaß sogar einen der edelsten Dildos, der aus Gold hergestellt wurde. Selbst die französische Königin Marie-Antoinette hatte einen aus chinesischem Porzellan angefertigten Dildo. Erst im 18. Jahrhundert schien die Menschheit etwas aufzulockern und der erste Sexshop, betrieben von der berühmten Bordellbesitzerin Madame Gourdan, wurde eröffnet.

Bedenkt man, dass der erste Dildo vermeintlich 28.000 Jahre alt sein soll (gefunden in Ulm 2005), dauerte die Aufklärung und die Akzeptanz bezüglich der freien Auslebung der Sexualität ziemlich lange. Zunächst erfreuten sich immer mehr Shops und Etablissement, die eher Männer ansprechen sollten, an großer Begeisterung. Erst in den letzten Jahren entstanden – leider viel zu wenige – Erotik-Fachläden speziell für Frauen. Die Führung dieser Läden war zu konservativ und/oder zu sehr an die für Männer gedachten Läden angelehnt.

Seien es zu viele Neonleuchten oder der Aufbau, der einem Discounter eher gleicht als einem Fachladen für Wellness und Selbstfindung. Obwohl sich in den letzten Jahrzehnten viel bezüglich der Meinungen über freie Sexualität getan hat, wird ein jeder trotzdem abwertend angesehen, wenn man einen Erotik-Shop betreten bzw. verlassen will. Das spiegelt sich auch in den meisten Online-Shops wieder. Man kann sich auf vielen Seiten einfach nicht wohlfühlen, da immer wieder das gleiche, klischeehafte Gesamtbild vorzufinden ist.

www.SecretEmotion.de – der Onlineshop für die moderne Frau hat dieses Defizit längst erkannt und umgesetzt. Bei diesem Erotikshop wird durch eine moderne Präsentation ein Gefühl des Wohlfühlens erzeugt. Das Design ist einzigartig und passt nicht mehr in das übliche klischeebehaftete Umfeld. Somit bricht SecretEmotion aus der Schmuddelecke aus und präsentiert Lifestyleprodukte für Frauen und Paare. Neben den typischen Erotik-Toys wie Dildos und Vibratoren gibt es hier auch Wellness- und Hygieneartikel zu bestellen.

Des Weiteren sind in diesem Onlineshop ausschließlich qualitativ hochwertige Produkte zu finden.
Als besonderes Highlight bietet SecretEmotion Toy-Partys bei den Kundeninnen Zuhause an. Bei diesen Partys wird ein Ausschnitt der Produktpalette einer Gruppe von Frauen vorgeführt. Mit jeder Menge Spass hat jede Frau nun den Vorteil die Produkte direkt zu Vergleichen und Fragen zu stellen.

Zögern Sie also nicht lange und besuchen Sie den Erotikonlineshop www.SecretEmotion.de und erleben auch Sie die Freude am Bestellen Ihrer Lovetoys.

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Die hohe Kunst

© Maren Beßler / pixelio.de

Sacht umfasst Sie meinen Hals. Gänsehaut jagt meinen Rücken herunter und ich spüre ihren süßen Atem in meinem Mund – ganz warm. Unsere Zungen sind umschlungen und wollen sich nicht mehr voneinander trennen. Langsam öffnet Sie ihre Augen. Ihr Blick trifft mich und ich kann sie kaum erkennen. Nur zu gerne würde ich sie jetzt richtig lieben. Doch da ist noch ein Zögern in ihr. Ich lasse sie von mir gleiten und wir finden uns in einer kalten Ecke der Tiefgarage wieder. Bevor ich meine Frage laut stellen kann, zieht sie mich schon zum nächsten Notausgang. Flackerndes Licht in den Augen.

Ich folge weiterhin ihrer Hand, die mich bestimmt zieht, wäre sie doch nur ein Mittel mich zu erleichtern. Ein kurzer Blick nach oben und ich widere mich, des letzten Gedankens wegen, ein wenig selbst an. Schon haben wir das Treppenhaus verlassen und mein Blick fällt zum ersten Mal auf ihre Schuhe. Bevor ich sie mir näher ansehen kann, drücke ich mich fest an Sie. Erneut umschlingen wir uns und ich versinke wieder. Das nächste, woran ich mich erinnern kann, ist der Aufgang zu meiner Wohnung. Es müssen 20 Minuten gewesen sein. Habe ich geschlafen?

An so etwas wie Alkohol kann ich mich nicht entsinnen. Wohl aber an ihren warmen Atem, der sich um mich schloss und an die bald vergessene Verärgerung über ihr plötzliches Innehalten. Für Aufregung ist jetzt keine Zeit. Endlich habe ich sie erblickt – ihre roten Highheels. Sie steht auf der letzten Stufe, ich aber weiter unten. Etwas Verschwommenes spiegelt sich in den glänzenden Schuhen. Ich trete näher und Sie fragt mich, ob sie mir gefallen. Dabei legt sie ihren Zeigefinger sacht auf meinen Mund und spitzt den ihren. Fast wie ein Kuss wirkt es. Mein Hoffnung ist, dass Sie nicht auf zu lange Absätze steht.

Das Klackern dringt nun immer mehr an mein Ohr und meine Ungeduld wächst. Sie sagt, dass sie das bemerkt habe. Im Wohnzimmer angekommen, biete ich ihr einen Platz an. Sie winkt ab und sieht mich unerwartet bestimmend an. Ehe ich Gefallen finden kann, stößt sie mich auf das Sofa. Ihr Fuß mit dem einen roten Highheel schnellt hervor und bohrt sich meine Jeans. Zusammenzuckend drücke ich mich mit beiden Händen ab. Doch sie lässt nicht locker und streift immer wieder über mich. Langsam sinke ich zusammen. Lasse mir das Spiel gefallen.

Ihr Mund öffnet und schließt sich, die Zunge schnalzend. Meiner formt derweil ein O. Ihre Schuhe glänzen jetzt noch mehr. Ich traue mich, nein, ich muss es wagen, Sie zu berühren. Sie lässt mich und genießt es, die Lippen fast schon hämisch gespitzt. Meine Hände umfassen Sie, streichen Haut und Heel. Auch mein Mund kann nicht an sich halten und bedeckt ihre warme, weiche Haut wieder und wieder mit Küssen. Dabei schaue ich hoch zu ihr, den bestätigenden Blick zu gewinnen. Nur noch ein weiterer wird genügen und wir werden uns lieben.

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Memoiren einer Sängerin

Liebe Nightbloom-LeserInnen,

haben Sie schon mal von „weiblichen Ejakulationen“ gehört? Oder diese gar selber erlebt?
(Wenn ja, freut’s mich für Sie!)

Um dieses für Frau und Mann besondere sexuelle Erlebnis ein bisschen normaler zu machen und Hemmungen abzubauen, habe ich einen Blog eröffnet, auf dem ich Auszüge aus der erotischen Weltliteratur veröffentliche, deren beschriebene orgiastische Höhepunkte mit eben der „femalen Ejakulation“ verbunden sind.
(Diese ist nämlich seit der Antike bekannt und wurde erst im letzten Jahrhundert geleugnet und unterdrückt.) Und literarisch erstklassig sind die Texte obendrein.

Anbei mal gleich ein Textbeispiel aus den „Memoiren einer Sängerin“, einem erotischen Roman aus dem 19. Jahrhundert, über dessen Verfasser/in Unklarheit besteht:

 “Seit meiner ersten Bekanntschaft mit Marguerite hatte meine Sinnlichkeit rasch Fortschritte gemacht und namentlich hatte sich bei mir eine überaus reichliche Entladung jenes süß-berauschenden Balsams eingestellt, der im Augenblicke der höchsten Entzückung aus den innersten Falten des weiblichen Körpers hervorbricht. Die Männer, mit denen ich mich später dem Genuss der Liebe überlassen, waren alle entzückt über die besonders glückliche Eigenschaft und konnten nicht genug ihre Empfindungen schildern, wenn mein Erguss sie überströmte.

Geriet doch während meines Aufenthalts in Paris einer meiner liebenswürdigen Verehrer so außer sich darüber, als er den heißen Strom über sich hinrieseln fühlte, dass er das erste Mal fast die Besinnung darüber verlor, dann aber jedesmal, wenn ich ihm die höchste Gunst gewährte, im Augenblicke meiner Entladung seinen Speer aus der Wunde zog, blitzschnell mit dem Munde meine Quelle bedeckte und den hervorschiessenden Lebenssaft bis auf den letzten Tropfen aufsaugte, dann aber mit umso größerer Kraft wieder in mich eindrang und nun seinerseits entlud. – Im Niederschreiben entzückt mich die Erinnerung an jene glücklichen Stunden noch so sehr, dass meine linke Hand unwillkürlich den Weg dahin sucht, wo diese Erinnerungen den lebendigsten Eindruck gemacht…”

Was die „Sängerin“ da schildert, das nennt man „weibliche Ejakulation“. Eine schreckliche, amtlich klingende Bezeichnung. Weshalb ich für meinen Blog das viel charmantere „Femmes fontaines“ gewählt habe.

Mehr davon? Dann erfreuen Sie sich an http://femmesfontaines.goneoblog.de.

Ich bin übrigens auch sehr an Kommentaren und eigenen Erfahrungsberichten oder auch erotischen Erzählungen dieser Thematik durch meine Leserinnen und Leser interessiert. (Diskretion und die Wahrung der Anonymität sind selbstverständlich.) Sie können direkt im Blog kommentieren, mir aber auch persönlich eine Mail schreiben: julie.davernos@web.de.

 

Liebe Grüße,

Julie Davernos

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