Lust am Schmerz

Wenn Qualen zur Ekstase führen

München, Juni 2015. Schmerz ist nicht gleich Lust. Nur wenigen Menschen gelingt es, derartige Impulse in sexuelle Erregung umzuwandeln. Ein Prozess, der neben einer generellen Veranlagung für diese Art der Erotik vor allem durch den situativen Rahmen und die richtige Dosierung der Schmerzzufuhr beeinflusst wird. „Während viele Menschen beispielsweise einen Zahnarztbesuch als unangenehm empfinden, kann eine professionell verabreichte Peinigung sehr erotisch sein“, erzählt Lady Angelina, Domina mit eigenem Studio in München.

Mit Bedacht vom Impuls zur Trance

Im Allgemeinen lassen sich Personen, die Schmerzlust empfinden können, in zwei Gruppen unterscheiden:

Demnach gibt es solche, die in sexuellen Zusammenhängen tatsächlich peinigende Reize in erotische Empfindungen umwandeln können. Auf der anderen Seite werden jene eingeordnet, denen allein die Vorstellung, Schmerzen zu verspüren und/oder der Kontrolle einer anderen Person zu unterliegen, Lust verschafft.

Bei Personen der ersten Gruppe sind vor allem die sogenannten Glückshormone, die Endorphine, dafür verantwortlich, physische Qualen als sexuelle Erregung zu empfinden. „Ungemein wichtig ist hierfür die Aufbauphase einer Session“, so Lady Angelina. „Die ersten zwanzig Minuten dienen dazu, die Intensität der zugeführten Reize langsam zu steigern.

Die dabei ausgeschütteten Endorphine sorgen für eine Erhöhung der Schmerzempfindungsschwelle. Im Idealfall tritt schließlich eine derart starke Ekstase ein, dass die Schmerzwahrnehmung stetig weiter sinkt, während gleichzeitig das Lustempfinden steigt.“

Einen solchen tranceähnlichen Zustand zu erreichen, stellt das Ziel einer üblicherweise halb- bis einstündigen Session dar.

Luststeigerung durch gezieltes Training

Was für die einzelne Session gilt, beeinflusst das erotische Empfinden auch auf lange Sicht. „Durch gezieltes Training lässt sich das körpereigene Schmerzgedächtnis umpolen“, führt Lady Angelina aus. „Wiederholt auftretende Erfahrungen sexuell erregender Peinigungen verändern die Aktivität der Nervenzellen im Gehirn. Dieses speichert die empfundene Qual im Kontext der lustvollen Empfindung ab.

Sobald sich der Schmerzreiz wiederholt, ruft das Gehirn jene positiven Erinnerungen erneut auf, wodurch auch die sexuelle Erregung schneller aufkommt.“ Nach und nach wird die Intensität der Peinigung gesteigert, um letztendlich auch die dabei empfundene Lust zu verstärken. Solche Schmerztherapien der besonderen Art gehören zum festen Repertoire vieler Domina-Studios. „Je nach Vorliebe des Kunden kommen bei mir beispielsweise Klammern, Nadeln oder Strom zum Einsatz“, fügt Lady Angelina abschließend hinzu.

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