… oder: Woher kommt eigentlich der salzig-bittere Geschmack des Spermas?

Bevor hier der Wikipedia-Artikel einszueins auftaucht, werde ich versuchen, die wichtigsten Informationen zum Thema „Sperma“ ausfindig zu machen und euch hier entsprechend präsentieren.

Welche Eigenschaften besitzt Sperma?

  • Phänologie (äußere Erscheinung): milchig, glasig-trüb, weißlich in Großteilen
  • ph-Wert: 7,0 – 7,8
  • Geruch: süsslich-würzig, hervorgerufen durch Spermin der Prostata
  • Geschmack: variable, salzig-bitter bis süssliche Note; abhängig u. A. von Ernährung
  • durchschnittliche Menge: 2 – 6 ml

Woraus besteht Sperma?

Das Sperma setzt sich aus den Bestandteilen der reifen Spermien (Spermatozoen) und  dem Sekret der akzessorischen Geschlechtsdrüsen (Quelle Wikipedia), dem Samenplasma, zusammen. Die generelle Zusammensetzung lautet wie folgt:

  • 0,5 % Spermien (40 – 900 Mio. Spermien)
  • 95  % Samenflüssigkeit

Das Samenplasma setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Spermien, Testosteron u.a.  aus den Hoden und Nebenhoden zu 3 – 5 %
  • Fruktose u.a. Nährstoffe (Verflüssigung + Ernährung); Prostaglandine
    (Anregung der Gebärmutterschleimhaut, infektionshemmend) aus den Samenbläschen zu 65-75 %
  • milchige, ionenhaltige Flüssigkeit mit ph = 6,4 (leicht sauer, relevant für die Beweglichkeit),
    sowie weiße Blutkörperchen (Infektion durch HIV) aus der Prostata zu 10-30 %
  • schleimig-klare Flüssigkeit (Präejakulat) zur Neutralisierung des chemischen Milieus der Harn- und Vaginalöffnung aus der Cowperschen Drüse zu 2-5 %

Welche Besonderheiten zeichnen Sperma aus?

  • die Hormone im Sperma wirken sich einer Studie nach positiv auf die Stimmung der Geschlechtspartner aus
  • es kann den HI- oder den Hepatitis-B-Virus enhalten; die Ansteckungsrate ist im Vergleich zu einer Bluttransfusion zwar wesentlich geringer, aber nicht zu unterschätzen
  • Sperma fluoresziert unter UV-Licht; relevant für die Gerichtsmedizin

Um auf die initale Frage zurückzukommen: Zwei Faktoren bestimmen wohl den Geschmack des Spermas. Zum einen das im Sperma enthaltene Polyamin Spermin, in Kombination mit den Hauptbestandteilen des Samenplasmas und die Ernährungsweise des Mannes. Hierbei sind anscheinend Obst und Gemüse, deren Säfte, sowie Wasser zuträglicher als Milch- und Fleischprodukte. Eine bedeutsame, grundsätzliche Beeinflussung über längere Zeiträume ist bisher nicht erwiesen.