Nun ist es schon wieder etwas länger her (Ironie aus), dass wir aus dem hohen Norden zurückgekehrt sind. Immer noch erinnern wir uns gerne an diesen tollen Trip in die fast unberührten Landschaften im Einzugsgebiet der Peene. Nur zu gerne würden wir sofort wieder dorthin fahren und noch viel erfahren. Doch jetzt hat uns der Alltag wieder und was bleibt sind die herrlichen Impressionen von Ende Juli bis Mitte August.

Alles begann mit einer fast 12 h dauernden Autofahrt einmal quer durch Deutschland. Erneut fuhren wir erst spät los – etwa 1 Uhr nachts. Leider konnten wir damit nicht ganz den bevorstehenden Staus entkommen. Immer wieder hieß es ab den Morgenstunden warten und nochmals warten. Hinzu kam im letzten Drittel der Strecke immer wieder stärkerer Regen und verschlechterte Sicht. Zum Glück waren wir mehr oder minder darauf eingestellt! So gestaltete sich dann auch das erste Wochenende vor Ort. Der intensive Regen der letzten Tage hatte Bäche und Seen extrem anschwillen lassen und die Hoffnung auf eine leckere Forelle war nur gering. Probiert haben wir es natürlich trotzdem! Eingefangen haben wir uns allerdings nur etliche Mückenstiche und dementsprechend gedrückte Laune.

Erfreulicherweise verhalf uns dann besseres Wetter zum Sonntag und Wochenbeginn zu einigen tollen Fängen. Auch der örtliche Badesee konnte Einiges bieten und uns doch noch die Faust in die Höhe recken lassen ;)! An einem Morgen haben wir uns sogar schwimmender Weise auf eine Platform im See begeben, um den Räubern nachzustellen. Das übliche Entspannungsbad haben wir uns auch nicht nehmen lassen und auf einem erstmaligen Bootstrip auf der Peene, konnten wir die längst überfällige Sommerbräune nachholen. Einen Ausflug auf dieses Gewässer, gerade für Angler oder eben Naturgenießer, können wir nur wärmstens empfehlen!

Fast schon erwartungsgemäß kommen wir auf unseren Ausflügen nicht ohne das ein oder andere Problem mit Golfi aus. Dieses Mal sind wir zwar nicht stecken geblieben, allerdings hatte es die Benzinpumpe erwischt. Ein glühender Katalysator und das Liegenbleiben auf der Autobahnausfahrt verhinderten zunächst unsere Weiterfahrt Richtung Hauptstadt. Somit blieben wir noch das Wochenende vor Ort. Anschließend peilten wir dann das 2. Ziel der Etappe an.

Leider hatte uns das gute, alte norddeutsche Schiedwedder wieder, was sich auch auf die Fangstatistik auswirkte. Ganz leer gingen wir zwar nicht aus, aber der große Fang ließ auf sich warten (so verhielt es sich auch mit den Strandschönheiten :P)! In diesem Jahr war es zwar nicht die Mittelmehrküste und das wunderbare sardinische Inland, aber dafür das schönste Bundesland Deutschlands, welches wir in einem ausgiebigen Naturtrip wiederentdecken konnten. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Übrigens: Eine Auswahl der enstandenen Bilder zu unserem Trip findet ihr in Kürze auf Der WebWart. Viel Spass beim Anschauen ;)!

Irgendwo im Nordosten Deutschlands ...