Eine Gretchenfrage, die wohl nicht nur die Männer beschäftigt. Wie auch schon bei der „Penisfrage“ richtiger festgestellt: Man muss nur mit dem richtig umgehen, was man hat – oder eben das Beste daraus machen. Weg vom Schwengel und auf zu neuen Höhen, bzw. zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen der Frauen. Der weibliche Busen und seine magische Anziehungskraft auf die Männerwelt im Fokus von Nightbloom.

Was macht den Busen aus?

Drei grundlegende anatomische Einheiten definieren die weibliche Brust: Die Brustwarze, dem Warzenhof und dem „Brustkörper“ an sich. Das ist das, was jeder von Außen erkennen kann. Letzterer setzt sich noch aus verschiedenen Untereinheiten zusammen: Brustmuskel, Brustdrüse, Milchdrüsen, Fettgewebe und natürlich die Haut mit ihren zahlreichen Nervenenden.

Die Brustgröße verändert sich während der Pubertät entscheidend. Je nach Veranlagung und Ernährungsverhalten kann es zu unterschiedlichen Entwicklungen kommen, die eine deutliche oder nur geringe Zunahme zur Folge haben. Die Durchschnittsangaben zur Brustgröße variieren von den „handelsüblichen“ 75 B bis zu 80 C der hauptsächlich in der Statistik vertretenden Altersgruppe der 20 bis 50 Jahre alten Frauen.

Was macht den Busen so interessant?

Andrea Kusajda | pixelio.de

Andrea Kusajda | pixelio.de

Generell ist es natürlich die äußere Erscheinung und die Funktion als Sexualsymbol, welches seine Fäden durch die Geschichte zieht. Waren es früher noch üppige Rubensdamen, sind es heute schmale, gertenschlanke Damen der Haute Couture.
Ein schöner, wohlgeformter Busen ist ein Schönheitsideal und gehört eindeutig zu den hervorstechenden Rundungen einer Frau. So zeichnet es sich zumindest oft als Bild im Kopf vieler Männer und Frauen ab. Für mich ist es definitiv eine spezielle Form und Größe.
Aus meiner Sicht sollte sich eine schöne weibliche Brust im oberen C bis D Cup-Bereich bewegen. Die Brustwarzen sollten nicht zu klein und der Warzenhof recht groß sein. Die Bruststellung spielt ebenfalls eine große Rolle:

Ich bevorzuge leicht nach Außen zeigende Brüste mit etwas höher gesetzen Brustwarzen. Als schönes Beispiel kann ich hier Gianna Michaels anführen. Das mein Geschmack sich natürlich von dem anderer Männer unterscheiden kann, brauche ich nicht weiter zu erörtern. Jedem Tierchen sein Plaisierchen, heißt es ja so schön. Die weibliche Brust ist ebenfalls eine erogene Zone des weiblichen Körpers und übt damit gleichermaßen erotischen Reiz auf Männer und Frauen aus.

Entweder bei der Selbstbefriedigung oder der Stimulation durch den/ die PartnerIn vor und während des Geschlechtsverkehrs. Das Resultat kennen wir alle: Die Brustwarze richtet sich auf und/ oder vergrößert sich sichtbar, sowohl bei Mann als auch bei Frau. Für mich war es zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig und die kreisende Zunge meiner Partnerin etwas unangenehm bzw. kitzelig. Mittlerweile gehört es aber zu einem schönen Vorspiel dazu.

Warum bin ich unzufrieden?

Es ist leider so, dass die menschliche Natur immer eine gewisse Unzufriedenheit begleitet. Sei es die eigene Größe, der Job, der soziale Status oder die Größe der Brüste. So absurd wie diese Aneinanderreihung ist, ist auch die Verstümmelung des eigenen Selbstwertgefühls. Ihr seid, wie ihr seid. Punkt. Unabhängig davon, ob ihr nun fast an der A-Körbchen-Grenze scheitert oder euer Busen nahezu einen Waffenschein benötigt. Ansonsten gibt es natürlich die Möglichkeiten der plastischen Chirurgie für diese zwei Extreme.

Das entscheidet dann jede Frau für sich selbst bzw. ihr Geldbeutel (die Krankenkassen decken meiner Recherche nach keine operative Vergrößerungen ab, nur Verkleinerungen, sofern sie physiologisch begründet sind)! Nun ist es aber so, dass die Gesellschaft, ein pauschales Schönheitsideal und festgefahrene Vorstellungen zu der schönen Weiblichkeit immer wieder verstärkt und verzehrt. Keine Frage, dass das vermehrt zu Spannungen und psychischen Problemen bei Frauen führt, die diesen „Werten“ nicht gerecht werden können. Schaltet einfach ab bzw. aus! Auch wenn es sicherlich schwer ist, sich der multimedialen Präsenz zu entziehen.

Zum Abschluss:

Ich finde es immer wieder interessant, wie Busen und Penis in ihrer Größe miteinander verglichen werden, vor allem von Frauen. Das bringt mich immer wieder zum Schmunzeln und ich denke daran, dass die größte Erhebung, über die man sich Gedanken machen sollte, doch eigentlich der eigene Kopf ist, oder?