Nach einer etwas längeren Abstinenz melden wir uns jetzt hier in den (un)endlichen Weiten des Erotik-WWW’s wieder. Beim zwischenzeitlichen Durchstöbern von Erotische Blogs sind mir ein paar neue „Gesichter“ aufgefallen, aber auch ein paar alte Bekannte, die erneut aktiver geworden sind, jene die schön brav regelmäßig bloggen und andere, die sich wohl etwas Urlaub genommen haben 😉 !

Das ist ja auch nicht weiter verwerflich, denn… mit Sicherheit gibt es viele, die das nebenher machen und so auch nicht immer Zeit und Muße dazu haben, heiße Geschichten, prickelnde Erlebnisse oder den neuesten Sextoy-Bericht zu posten. Die Prioritäten des Alltags bergen schon ihre Tücken in sich und selbst wenn das nicht wäre, ich weiß, wie schwer es oft ist, die richtigen Worte zu finden und dann das Gesamtpaket ansprechend zu „verkaufen“.

Ein mustergültiges Rezept gibt es wie üblich bei so etwas nicht, auch wenn jeder von uns sicherlich einige Formalien hinsichtlich Textgestaltung und inhaltlichem Aufbau beachten sollte. Viel wichtiger ist da dann doch schon, dass man sich in die Thematik einfühlt, am besten ein Quäntchen Erfahrung einfließen und den Kopf sich befreien lässt. Das ist im Prinzip dasselbe wie mit dem Sex, oder?! Qualtität schlägt Quantität, auch wenn ein Mal alle 3 Wochen nicht zur Gewohnheit werden sollten und genügend Abwechslung bzw. Einfallsreichtum besorgt werden muss.

Jetzt möchte ich damit nicht sagen, dass Liebemachen wie das Schreiben eines heißen Sexartikels vor dem geistigen Augen ablaufen und dann orgasmisch auf das virtuelle Papier gebracht werden sollte. Allerdings darf ein bisschen Selbstbefriedung in jedem Fall dabei herumkommen. Nicht? Immerhin wäre es doch das Schönste, wenn der/die LeserInnen dann jenes Gefühl teilen können und mit zufriedenem Vergnügen nach weiterer Satisfaktion lechzen. Die Genugtuung für die erfolgreiche Arbeit sieht man folglich in den mehr oder minder ausschweifenden Kommentaren der User, der Zielgruppe, um derer begierigen Blicke man feilscht, indem hin und wieder orale Ergüsse aufgetischt werden.

Eigentlich darf man so ein Wort als Autor gar nicht in den Mund nehmen, sonst verbläst bald jede Hoffnung wie in Windeseile. Nämlich dann, wenn man sich allzu sehr auf das einengende Handwerk verlässt und damit so gar nicht in die besondere Tiefe der vielfältigen Bedürfnisse Einblick gewährt. Wir verstehen uns 😉 .

In diesem Sinne wünschen wir Euch dort draußen und natürlich allen anderen fleißigen Erotik-Bloggern ein schönes Wochenende!

Nightbloom.de