Ein zarter Hauch und ein letzter harter Stoß. Kein Laut und dann nichts. Fast schon leer ist dieser Raum und doch von so viel Wärme noch erfüllt. Ihre Finger gleiten sacht über den Haaransatz in meinem Nacken und ich spüre sie noch deutlich in mir. Ich sehe sie nicht und brauche es auch nicht. Dann ein kleiner Kuss zum Abschluss, der die Überbleibsel der Erregung kaum halten kann. Langsam öffne ich die Augen. Aufstehen und dann gehen – sie aber nicht zu verlassen. Das sind meine schläfrigen Gedanken. Dunkel um uns herum und ein paar Sterne die vom Fensterspalt her blitzen. Daneben das furchtlose Aufglimmen einer Zigarette, das die Sterne verblassen lässt.

Ihr Antlitz wird dabei fast, wie pulsierend, im rotgelben Licht sichtbar und weiche Rauchfahnen umspielen ihren Körper. Jeder kleine Schritt bringt mich jetzt näher zu ihr, dort, wo sie wartet und vergessen in den Himmel schaut. Fast bin ich da und sie zum Greifen nah. Doch es bleibt nur der schattenhafte Umriss von ihr bei mir. Wo ist sie?

Ein kalter Tropfen weit von oben benetzt nun meine Brust. Die Sterne sind verschwunden und der Regen fällt schwer. Ich vermisse sie so sehr! Aus der Dunkelheit heraus doch ein Ruf, der mein Herz, aber nicht mein Ohr erreicht. Endlich kann ich wieder bei ihr sein und wir uns teilen. Lass diesen Moment unendlich währen. Lass uns ewig lieben.