Wer kommt schon bei Frühstückseiern auf frivole Gedanken?! Was kann schon so heiß an einem unschuldigen Ei sein? Die weiße, reine Schale, wird mit der scharfen Schneide geknackt und das goldgelbe Innere sacht, bisweilen unfreiwillig, zu Tage gelassen. Langsam, quellend und sich seinen Weg abwärtssuchend, rinnt das Eigelb in die Tiefe. Der Morgen kann beginnen. Und was bleibt?

Zumindest ein Gefühl der Unlust, wenn man dieses Ei jetzt nicht haben, geschweige denn essen kann und es einem nicht das gibt, was man will. Vielleicht ist es gerade diese alltägliche Situation, die doch so fern von jeglicher Erotik scheint, welche diesen Mann 2006 zu einem der erfolgreichsten Feldzüge innerhalb der Erotik-Industrie führte.

Harte Schale, weicher Kern eben. Wer weiß, ob diese Phrase auf den Erfinder Mr. Matsumoto zutreffen könnte, doch umso mehr tut sie es auf das, was er (neu) erfunden hat. Einfach und genial. Das Vorbild liefert die Natur, die design-technische Umsetzung ein findiger Japaner und schon haben wir ein Produkt, welches nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch einer Sache dienen kann, welche wir zunächst überhaupt nicht vermuten würden. Das zeichnet die Tenga-Eggs in hohem Maße aus und erfreut den um Diskretion bedachten Kunden.

Die Vorzüge im Umgang mit den Tenga-Eiern sind schnell erkannt:

Sie passen nahezu überall herein. Lassen sich leicht transportieren und nach der Benutzung braucht man sie nur umzustülpen und auszuwaschen!

Jetzt stellt sich natürlich die Frage:

Welchen Vorteil hat dieser sogenannte Onacup (Onasim Cup – Orgasmusbecher) gegenüber der herkömmlichen Masturbationsmethode unserer männlichen Mitbürger?

Die Tenga Eggs gibt es mittlerweile in mindestens 10 verschiedenen Ausführungen, die über ein jeweils ganz eigenes Innenleben verfügen und somit unterschiedlichen Reiz auf das beste Stück des Anwenders ausüben. Hier kann sich jeder das aussuchen, was ihm und seinem besten Freund am besten gefällt. Sicher, die Hand muss man trotzdem noch anlegen, aber ein Gefühl davon zu bekommen, vielleicht doch einer Frau – sei es auch nur in Gedanken – näher zu kommen, ist einfach der große Reiz dieses Produktes.

Am besten probiert ihr die kleinen Freudenspender spontan aus – alleine oder mit einem/r PartnerIn. Zum Glück sind die Tenga Eggs derzeit schon in ein paar deutschen Erotik-Shops zu haben, wo sie zuvor nur aus dem Ausland bestellbar waren! Wer dann noch nicht genug davon hat, mit seinen Eiern zu spielen, sollte auch unbedingt einen Blick auf die Onecups (Deepthroat-Nachahmung) und die Flip Holes (Echt-Sex-Imitation) von Tenga werfen und sich von japanischer Masturbationsphilosophie überzeugen lassen.

Übrigens hat ein gewisser Masanoba Sato, der den derzeitigen Dauer-Mastubier-Rekord (9h 58 min) beim Masturbate-a-thon hält, die Tenga-Produkte als Trainingshilfen genutzt – mit Erfolg, wie man sieht. Das sollte man auf jeden Fall als einen Anreiz für die Verbesserung der eigenen Standfestigkeit sehen, was langfristig ja auch dem Spass zu Zweit entgegen kommt!