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The Internet ist for Porn. Nach der fulminanten Video-Premiere von „Pussy“ und dem direkten, erstmaligen Sprung von 0 auf 1 in den deutschen Single-Charts, äußert sich Paul H. Landers, Rhythmusgitarrist der Band, jetzt zum Thema „Porno“ in einem Telefoninterview von Hustler.

Auf die Frage, welche Art von Porno die Band steht, meint Paul abgeklärt, dass jeder seinen eigenen Geschmack habe. Alle mögen aber Funny-Porno (das ist die Art von Porno, dem ein oder anderen vielleicht als Blooper bekannt, bei der die Akteure unfreiwillig in komische Situationen geraten oder sie selbst provozieren)! Paul Landers selbst sagt, dass er nicht wirklich darauf steht, anderen beim Sex zu zu sehen. Nackte Frauen sind aber kein Problem! Lange wurde ja heiß diskutiert, ob die Bandmitglieder denn nun wirklich Sex am Set hatten. Herr Landers meinte dazu nur, dass Privatsphäre ihnen äußerst wichtig sei und er sich auch nicht zu Anfragen bezüglich etwaiger Groupie-Verhältnisse oder wilder Aftershow-Parties, bei denen deutlich mehr Frauen anwesend sind, äußern werde.

Na, dass klingt einleuchtend. Der Song „Pussy“ existiert übrigens schon länger, u.a. als englische Vollversion, aber Till Lindemann wollte noch etwas experimentieren. Die Idee und die Entscheidung zum Video war dann aber binnen 2 min gefällt. Geplant ist ebenso noch eine 10-min-Version. Das umstrittene Video ist noch exklusiv auf visit-x.net zu sehen – allerdings nur mit Altersverifikation. Das die provozierende unkonventionelle Haltung von Rammstein bei vielen gut ankommt, wundert keinen, selbst wenn sie für den ein oder anderen Fan mit diesem speziellen Video etwas über die Stränge geschlagen haben. Gerade das ist es, was die Amis so lieben. Dazu effektvolle Bühnshows und wilde Parties. Paul Landers fügt abschließend noch hinzu, dass in puncto Sex, die Amerikaner viel offener und unkomplizierter seien – eigentlich ist immer Partystimmung. Wer wundert sich da noch über den Erfolg von Rammstein in den USA.