Ein 32-jähriger Mann spricht in einem TV-Interview offen über sein Sexleben. Das er dabei erzählte, dass er mit 14 sein erstes Mal hatte und fremdgegangen ist, stört bei uns wahrscheinlich die wenigsten, geschweige denn es würde in den Medien veröffentlicht werden. Leider lebt dieser Mann in Saudi-Arabien und verstößt damit gegen das Gesetz. Im islamischen Saudi-Arabien ist es strengstens verboten außerehelichen Geschlechtsverkehr zu haben und wird mit harten Strafen geahndet. In diesem Fall mit 1.000, nicht nacheinander ausgeführten, Peitschenhieben und 5 Jahren Haft.

Auch ansonsten gibt es dort, im wahrsten Sinne des Wortes, nichts zu lachen. Die Frauen sind traditionell vermummt und wer auf die Idee kommt mit einem fremden Mann oder einer fremden Frau näher in Kontakt zu treten, bekommt es mit der Religionspolizei zu tun. Das Ganze wirkt wie eine Geschichte aus dem Altertum. Bizarr und erschreckend zu gleich. Ähnlich ging es auch in Malaysia vor drei Wochen zu. Hier erwischte die Religionspolizei ein Pärchen beim Liebesspiel auf einem Rastplatz. Folge: 6 Rockstockschläge für jeden. Das spricht für sich. Was meint Ihr dazu?