_46491233_jex_473636_de27-1Quelle BBC News

Greenpeace hat ja als Umweltorganisation durch die eine oder andere Aktion Aufsehen erregt. Wir erinnern uns an spektakuläre Verfolgungen von Walfischfängern vor der Küste Japans oder die Kollision mit einem Polizeiboot vor dem G8-Gipfel. Die neueste Kampagne ist auch nicht ohne: Bereits vor 2 Jahren ließ Greenpeace 600 freiwillige Aktmodelle vor der atemberaubenden Kulisse des Aletschgletschers in der Schweiz posieren. Der bekannte US-Fotograf Spencer Tunick durfte da nicht fehlen. Als „lebende Skulpturen“ oder „Körperlandschaften“ betitelt er die von ihm und Greenpeace unterstützte Kampagne gegen den Klimawandel. Ort seiner aktuellen Installation war ein Weinfeld bei Mâcon, 75 km nördlich von Lyon gelegen. Insgesamt 700 Menschen, überwiegend aus Frankreich, ließen sich professionell ablichten. Eine aus den Bildern sprechende Symbolik, ist die von allen auf den Kopf gestellte Weinflasche. Also Flasche leer, tut ihr nicht mehr. Oberflächlich gesehen erzeugen diese Bilder schon ihre Wirkung, aber wenn in Zunkunft nicht global gemeinsam an einem Strang gezogen wird, muss es wohl eine weltweite Installation geben.