Steuern wurden bislang benötigt um Gehälter, Förderungen, Bauarbeiten und sonstige staatliche Dienste zu bezahlen. Nicht so in Schweden. In Schweden wird seit heute ein neuer Bereich, der von Steuergeldern unterstützt wird, stark kritisiert – die Pornoindustrie.

Dirty Diaries“ heißen die 12 Kurzfilme mit einer Länge von insgesamt ca. 70 min. Hauptsächlich soll dem Zuschauer dabei die Sexualität aus der weiblichen Perspektive vermittelt werden, da Pornos sonst immer nur zum Vergnügen des männlichen Geschlächts produziert werden, so Regisseurin Mia Engberg. Darum ließ sie sich ihre Pornofilmproduktion duch eine Finanzspritze von über 50.000 Euro vom staatlichen Filminstitut fördern.

Doch die Politiker sind über diese freizügigen Pornoszenen alles andere als begeistert und tun laut ihren Unmut kund. Beatrice Frederiksson, Mietglied der Partei des schwedischen Premierministerns sagte: „Es ist nicht okay, dass das Geld der Steuerzahler für Porno-Filme ausgegeben wird – egal, ob feministisch oder nicht“.

So werden wir wohl abwarten müssen ob diese Förderung für die Pornoindustrie bestand hat, damit die Menschen weiterhin jede Menge guten „Stuff“ zu sehen bekommen.