Bald sind ja wieder Bundestagswahlen – das eure Stimme wichtig ist und ihr mit dazu beitragen könnt, wer bald die Entscheidungen in unserem Land trifft, dass ist wohl jedem klar. Ob es jedem so bewusst ist, ist wiederum eine andere Frage. Ein Haufen anonymer phrasendreschender Abgeordneter, die auf blauen Sesseln in Berlin sitzen und darüber diskutieren, ob nun eine Steuererhöhung kommen soll oder nicht. Kann man denen überhaupt blindes Vertrauen entgegenbringen? Viele hören wohl noch die Wahlkampfsprüche der letzten Legislaturperioden nachhallen – „Arbeitsplätze schaffen“, „Steuern senken“, „Arbeitslosenzahlen senken“ und „Vertrauen schenken“ – in eine gemeinsame Zukunft.

Sicherlich, man sollte nicht alles schlecht reden, aber wer kann da noch von Vertrauen sprechen. Erst anfüttern und dann abspeisen. So oder so ähnlich dachten sich das wohl auch die Chinesen. Bevor ich mich aber zu sehr in einer Polit-Debatte verliere – auch die chinesischen Landsmänner sind da etwas, nun ja, konfus. Zumindest ergab dies eine Umfrage unter 3,000 Beteiligten in der China Daily. Man glaubt es kaum, aber die Chinesen vertrauen den Prostituierten, neben Geistlichen, Bauern und Studenten, als Gesellschaftsgruppe mehr, als Wissenschaftlern, Technikern, Lehrern und – nun gut- Politikern. Die Leute von der Presse überraschte dieses Ergebnis nicht wirklich und sie verweisen auf die Skandale in der Oberschicht aus der jüngsten Vergangenheit. Kein Wunder. Seit 2007 ist das Misstrauen der Bevölkerung in die Regierung von 79 auf 91 Prozent gestiegen.

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Und die Mexikaner? Tja, die, die in Shanghai eine Bar besitzen, sind da nicht ganz so tolerant und verweisen Prostituierte von ihren Lokalitäten. Am meisten lachen wird man aber, wenn man das obige Schild weiterliest:

„Wenn sie nicht sicher sind, ob sie ein/e Prostituierte/r sind, fragen sie bitte einen unserer freundlichen Sicherheitsbeamten, die das für sie dann klarstellen.“