Eigentlich sollten die Szenen, in denen sich leicht bekleidete Frauen verführerisch auf dem Bett räkeln oder sich nass geschwitzte Leiber in einander verschlingen, ja die heißesten und erotischsten in einem Film sein – auch für die Darsteller. Dem scheint aber nun gar nicht so zu sein, vor allem, wenn man nach der Meinung des „Harry-Potter“-Stars Daniel Radcliff geht. Dieser war von seiner erst kürzlich gedrehten Sex-Szene so gar nicht begeistert, fand sie langweilig und war sogar zutiefst enttäuscht!

‚Wenn man solche Szenen im Fernsehen sieht, denkt man, es muss so erotisch sein, so eine Szene zu spielen. Doch, wenn man sie selbst spielt, ist da gar nichts Erotisches, bei so vielen Leuten, die einem zusehen. Am Ende ist es kein bisschen aufregend, vollkommen egal, wie schön das Mädchen ist.‘ Dazu hier ein kleiner Szenenausschnitt aus seinem neuesten Film „Dezember Boys“:

Anderen Stars geht es ähnlich. Schauspielerin und Modell Megan Fox sind wilde lasziv-erotische Knutsch-Szenen gar „peinlich“, wie jene in „Jennifer’s Body“. Für sie war das Ganze einfach nur peinlich, unangenehm und Spass war dabei war ganz fehl am Platz. Noch einen Schritt weiter geht Liv Tyler, die sich anscheinend noch nicht einmal ihre eigenen Sexszenen ansehen kann. Verständlich?!
Nachvollziehbar auf jeden Fall, wenn man bedenkt, wie lange die Darsteller an manchen Szenen drehen und dann immer dabei gut aussehen sollen. Dabei geht mit Sicherheit irgendwann der Spass an der Sache an sich verloren. Die Zuschauer werden allerdings auch in naher Zukunft gespannt auf solche Szenen bleiben.